Schönebeck l Die Arbeitsgruppe zur Erarbeitung eines Schwimmhallenkonzeptes hat am 30. April getagt. Stadträte, Sportler und Verwaltungsmitarbeiter gehören dieser Gruppe an. Gemeinsam wollen sie ein vom Stadtrat bis zum September gefordertes Konzept erarbeiten, in dem die Zukunft der Volksschwimmhalle inklusive Außenbecken als Ersatz für das Freibad festgeschrieben sein soll. Deshalb trägt die Arbeitsgruppe den Titel "Zukunft Bäderbetrieb".

Die erste Sitzung sei kon-struktiv gewesen, sagt der zuständige Dezernent Joachim Schulke auf Volksstimme-Nachfrage. Eine Vielzahl von Ideen sei zusammengetragen worden. Genaue Auskunft über den Inhalt der nichtöffentlichen Sitzung möchte er aber nicht nennen, da sich alles noch in der Diskussion befinde.

Nur so viel: Es sind mehrere Standorte für den Neubau der Volksschwimmhalle inklusive Außenbecken im Gespräch. Folglich könne die Schwimmhalle am bisherigen Standort in der Johannes-R.-Becher-Straße entstehen, genauso sind noch der Standort des heutigen Freibades im Gespräch und weitere Orte in der Elbestadt, die Jo- achim Schulke noch nicht nennen möchte.

"Wir werden nun innerhalb der Verwaltung die einzelnen Punkte aus der ersten Sitzung prüfen", sagt der Dezernent. Machbarkeit und Kosten seien dabei wesentliche Fragen, die geklärt werden müssen.

Ein neuer Sitzungstermin für die Arbeitsgruppe ist zwar noch nicht vereinbart, soll aber stattfinden. Ob jedoch das komplette Konzept bis zum September wie vom Stadtrat gefordert fertig sein wird, das steht momentan noch in den Sternen. Wie Joachim Schulke gegenüber der Volksstimme sagt, hänge das vom weiteren Vorankommen der Gruppe ab.