Nach knapp einem halben Jahr Vorplanungen war es gestern endlich soweit. Das Lokale Bündnis für Familien im Sozialraum Moskauer Straße führte den ersten Markt der Möglichkeiten durch. Dass sie alles richtig gemacht hatten, zeigte der Besucherandrang.

Schönebeck l Gemeinsam etwas Besonderes für ein Wohngebiet schaffen und dabei die verschiedenen Angebote unterschiedlichster Einrichtungen präsentieren, das hat sich das Lokale Bündnis für Familien im Sozialraum Moskauer Straße auf die Fahnen geschrieben. Bereits Ende des vergangenen Jahres kamen Vertreter der Vereine Rückenwind Schönebeck und Bernburg, des Burghofs, des Allgemeinen Behindertenverbandes Sachsen-Anhalt, der Lebenshilfe Bördeland und der Volkssolidarität zusammen, um etwas Einzigartiges für die Moskauer Straße zu organisieren: den Markt der Möglichkeiten.

Dieser fand gestern unter leicht erschwerten Bedingungen statt. Geplant war der Markt auf dem Außengelände der Sekundarschule "Am Lerchenfeld". Doch die Wetterprognosen verhießen nichts Gutes: Regen und Sturm waren angesagt. So entschied man kurzerhand, den Markt in den angrenzenden Jugendclub Future zu verlegen. Resultat: Es wurde sehr kuschelig!

Doch diese Enge schien niemandem etwas auszumachen. Überall war lautes Kinderlachen zu hören, und der Platzmangel förderte eher noch eines der Ziele dieses Nachmittags: Dass Alt und Jung, Menschen mit und ohne Behinderung gemeinsam ein Fest feiern.

Und so herrschte bei den Angeboten der unterschiedlichen Einrichtungen stets starker Andrang. Egal ob Sinnespfad, Glücksrad, Hüpfburg, Kutsche fahren, Eismobil, Bastelstände oder Tanzvorführungen auf der Bühne - alles war eng umlagert. Großen Applaus ernteten die Schulband "Revolution 8" der Lerchenfeldschule, die Kindertanzgruppen und die Theatergruppe "Lampenfieber". Die Gruppe besteht aus Kindern der Tagesgruppe und Bewohnern des Hauses "Christophorus" des Burghofes.

Viele der Besucher wünschten sich eine Wiederholung eines solchen Tages. Diese soll es geben!

   

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