Schönebeck l "Du musst den Scooter noch höher an dich heran ziehen - dann könnte es klappen", ruft Jaimy Pino zu, der sich gerade mit seinem Scooter an einem "Finger Whip" versucht. "Und du brauchst mehr Schwung", sagt Justin.

Jaimy, Justin und Pino sind drei von dutzenden Kindern und Jugendlichen, die fast täglich auf der Skateranlage anzutreffen sind. Vor allem jetzt, da die Anlage wieder voll ausgestattet ist. "Ja, das ist schon ziemlich cool, dass das alles so geklappt hat", freut sich Jaimy über die neuen Rampen. "Für BMX und Mountainbikes sind die Metall-Rampen optimal", meint Justin, der selbst BMX fährt. "Ja, das stimmt. Aber für Inliner, Scooter und Skateboards ist es momentan noch etwas schwierig", gibt Pino zu bedenken. Der Grund: Alles was Plastikrollen hat, verträgt sich nicht so gut mit dem Metall. Man rutscht ziemlich schnell weg.

"Aber das bekommen wir auch noch in den Griff. Wir - vor allem die älteren von uns, die sich um die Anlage kümmern - planen, auf die Rampen noch Holz aufzubringen. Dann ist es für alle wieder optimal", sagt Justin. Damit würde es auch für die Bewohner des gegenüberliegenden Wohnblocks wieder angenehmer, da das Holz die derzeit durch das Metall verursachten starken Geräusche abdämmen würde.

"So, jetzt versuche ich es weiter", sagt Pino und ist auch schon auf den Rampen unterwegs. Jaimy und Justin schauen zu und geben Tipps.

Sie seien eine große Familie hier auf dem Skaterpark, sagt Jaimy noch. Da hilft man sich, hat viel Spaß und verbringt eine schöne Zeit zusammen. Auch Neuen auf dem Gelände und Anfängern wird unter die Arme gegriffen. Und die werden dank der neuen Rampen wöchentlich mehr.

Um vielleicht auch euer Interesse am Funsport zu wecken, hat die Volksstimme die drei gefragt, ob sie ein paar Tricks zeigen können. Diese sind auch für Anfänger geeignet. Und wer sie nicht gleich hinbekommt, kann sie sich direkt vor Ort von Justin, Pino und Jaimy erklären lassen.

 

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