Eggersdorf. Die Bahnhofstraße ist gestern nach fünfmonatiger Sanierung wieder für den Durchgangsverkehr freigegeben worden. Vertreter von Landkreis, Bau- und Planungsbüros, Einheitsgemeinde und Dorf gaben nach einer letzten Bauabnahme mit dem obligatorischen Durchschneiden eines Bandes wieder grünes Licht für Kraftfahrer, die nun keine langen Umleitungen zwischen Eggersdorf und Biere fahren müssen. Auf einer Länge von rund 700 Metern erhielt die gepflasterte Bahnhofsstraße über einen Profilausgleich eine rund vier Zentimeter starke Asphaltdecke. Die Ausbaubreite von 5,20 Meter ist teilweise durch die vorhandene beidseitige Bordlinie bestimmt. Die Gesamtkosten belaufen sich auf ungefähr 180000 Euro. Der Bund und das Land tragen im Rahmen des Konjunkturpaketes II davon 157000 Euro, der Salzlandkreis als Baulastträger gibt 23000 Euro dazu.

"Das ist eine der fünf größten Baumaßnahmen, die über dieses Förderprogramm im Salzlandkreis verwirklicht wurden. Bördeland ist neben Barby dabei besonders gut weggekommen", sagte Landrat Ulrich Gerstner. Dass sich das anfangs geplante Bauende im Kalender um Monate nach hinten verschoben hat, sah Gerstner im harten Winter begründet. "Hoffentlich verführt die Straße jetzt nicht zum Rasen", so der Landrat. Bördelands Bürgermeister Bernd Nimmich: "Einst schien die Sanierung dieser Huckelpiste nur ein Traum zu sein. Jetzt sind wir sehr zufrieden mit dem Ergebnis". Ortsbürgermeister Dr. Horst Lewy stimmte zu: "Die Sanierung wirkt sich positiv auf das gesamte Ortsbild aus." Kleine Restarbeiten an der Straße werden nach der Abnahme noch folgen. Anwohner der Straße, die ihr Regenwasser nicht mehr über die Straße ableiten dürfen, kritisieren hinter vorgehaltener Hand das Entwässerungssystem, das bei starken Regenfällen überlastet sei. "Das Wasser war schon vorher ein Problem. Wir werden das angehen", sagte Nimmich.