Das Friedrich-Schiller-Gymnasium feiert in diesem Jahr mit zahlreichen Veranstaltungen sein 20-Jähriges. Um dies zu finanzieren, organisierten die Schüler auf dem Heger-Sportplatz den ersten Sponsorenlauf. Das Prinzip: Jede gelaufene Runde auf der 400 Meter-Aschebahn versilbern Sponsoren mit einem zuvor festgelegten Betrag. Die Idee erwies sich sprichwörtlich als wahrer Renner.

Calbe. Eine große Motivation war am Freitag bei den Schülern der fünften bis achten Klasse zu verspüren. Jeder gab innerhalb einer halben Stunde läuferisch sein Bestes, denn der Einsatz eines jeden Einzelnen zahlte sich zugunsten ihres Gymnasiums in barer Münze aus. Im Vorfeld putzten die Schüler Klinken und warben für die Premiere des Sponsorenlaufs bei Unternehmen und Institutionen in der Region. "Fast alle haben Unterstützer gefunden", freute sich Sportlehrerin Gabi Seebach, die zusammen mit ihren Kollegen Birgit Kirchhoff, Daniela Karl, Wolf-Dieter Lange und Christiane Falkental die Veranstaltung aus der Taufe hoben. Dabei reicht die Sponsorensumme von einigen Cent pro gelaufener Runde bis hin zu stattlichen Euro-Beträgen.

Die Neuntklässler registrierten am Streckrand bei den nach Klassenstufen unterteilten Rennen akribisch jede einzelne Runde. Eine genaue Auswertungen liegt noch nicht vor, doch eines ist für die Veranstalter sicher: Der Sponsorenlauf hat sich als ein wahrer Erfolg herausgestellt. "Wir sind sehr zufrieden. Die Schüler werden nun den Sponsoren ihre sportlichen Leistungen in Form der Rundenanzahl mitteilen", sagte Seebach, die sich besonders über den Einsatz des ehemaligen Schülers Andreas Broska freute. Der TSG-Leichtathlet hörte von der Aktion und kam an seinem freien Tag extra für den Lauf von seiner Ausbildungsstelle bei der Bundespolizei an der deutsch-tschechischen Grenze angereist. Im Gepäck hatte er mit der Salzlandsparkasse, der Firma Tibalo aus Calbe und der Welsleber Musikschule Lorenz gleich drei Sponsoren. "Schön, dass ich durch Laufen was für meine Schule tun kann", sagte der 18-Jährige nach dem Rennen. Nach dem kräftezehrenden Einsatz für die Schule sorgte die Schülerfirma "picnic" für eine leckere Stärkung.

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