Von Andreas Pinkert

Welsleben. Die Welsleber Anwohner der Magdeburger Straße am Ortsrand mussten sich lange Zeit gedulden. Jetzt haben sie vor ihren Grundstücken eine sanierte Straße, die kürzlich offiziell im Beisein von Gemeindeverwaltung, Vertretern des Magdeburger Planungsbüros, der Unseburger Baufirma, CDU-Landtagsabgeordnetem Kay Barthel sowie Anwohnern ihrer Bestimmung übergeben wurde. Vom alten Zustand einer holprigen Pflasterstraße ist nichts mehr übrig geblieben. Entstanden ist eine 182 Meter lange asphaltierte Straße inklusive Nebenanlagen und einem Regenwasserkanal. Die Gesamtkosten belaufen sich auf rund 200000 Euro. Die Maßnahme wurde über das Land für Landwirtschaft, Flurneuordnung und Forsten (ALFF) zu 65 Prozent der förderfähigen Kosten gefördert, also 77 350 Euro. "Der dritte und letzte Bauabschnitt der Magdeburger Straße hat am längsten gedauert", sagte Bördelands Bürgermeister Bernd Nimmich. Im vergangenen Oktober wurde mit dem Bau begonnen, der lange und strenge Winter zögerte die Fertigstellung hinaus. "Dafür kann sich das Ergebnis jetzt wirklich sehen lassen", lobte Nimmich. Lob äußerte auch Anwohner Roland Klemme: "Das wertet unser Wohngebiet auf." Zudem sei das Problem des von den Feldern fließenden Regenwassers gelöst worden. Dank eines Rückhaltebeckens mit angeschlossenem Kanal läuft das Wasser nun unterirdisch in Richtung Dorfmitte ab und nicht wie zuvor an die Häuser. "Drei Straßen haben wir in Welsleben noch zu sanieren", erinnerte der stellvertretende Ortsbürgermeister Ekkehard Horrmann und verwies dabei auf den Vorteil wiederkehrender Straßenausbaubeiträge.