Mit einem Umzug starteten die Barbyer in den 1. Mai am Vorabend. Zuvor enthüllte Bürgermeister Jens Strube eine Schild für die 1050-Jahrfeier im Sommer.

Barby. Am Rathaus enthüllte Bürgermeister Jens Strube ein Schild für die 1050-Jahrfeier. Frank Liersch hat das Schild gemalt. Die Familie Liersch hat einen Namen, wenn es um die künstlerische Darstellung von Ereignissen geht, sagt der Bürgermeister. Bereits andere Familienmitglieder haben sich bei Stadtjubiläen immer wieder hervorgetan.

Im Sommer steigt in diesem Jahr die große Festwoche für das runde Jubiläum. Am 23. April 961 wird Barby in einer Urkunde erstmals erwähnt. Viele Veranstaltungen plant die Stadt mit den Vereinen während einer Festwoche im Sommer.

Am Sonnabendabend startete der Verkauf der Eintrittskarten für die Festwoche. Acht Euro verlangt die Stadt dabei für Besucher, die größer als 1,20 Meter sind, sagt Jens Strube. Praktisch ist die Eintrittskarte, da sie aus einem Flaschenöffner besteht, der daneben noch einen Chip für einen Einkaufswagen besitzt. Die ersten Karten gingen am Sonnabend bei der Feier nach dem Festumzug auf dem Gelände der Heimatfreunde weg.

Außerdem bietet die Stadt seit dem Wochenende eine Festschrift für den Preis von 1,50 Euro an. Sie enthält unter anderem eine Zusammenfassung einiger historischer Ereignisse. Damit die Bürger ihre Stadt zum runden Jubiläum auch schmücken können, hat die Stadtverwaltung Fahnen mit dem Barbyer Wappen bestellt. Für 25 Euro können sie in den kommenden Wochen erworben werden.

Ab dieser Woche sollen die Artikel ebenso in den Ortschaften angeboten werden, kündigt der Bürgermeister an. In allen Bürgerbüros sowie in einigen Geschäften in Barby sollen die Eintrittskarten erhältlich sein.

Daneben gibt es noch Tagesplaketten, die für den Preis von drei Euro zu bekommen sein werden. Bürgermeister Jens Strube lud bereits am Sonnabend alle Bürger zu dem historischen Fest ein.

Während des Festumzuges gab es einen weiteren Höhepunkt am Abend. Die Heimatfreunde konnten eine Tafel für das Schulzentor einweihen. Der Barbyer Steinmetzmeister Siegfried Ulrich hat die Tafel, wie bereits die drei anderen Erinnerungstafeln an die ehemaligen Stadttore, angefertigt.

Aus schwarzem Granit wurde die Tafel hergestellt. Sie erinnert in der Schulzenstraße an das einstige Tor. Bei der Darstellung des Tores habe er sich nach überlieferten Zeichnungen des ehemaligen Stadttores gerichtet, sagte der Steinmetzmeister.

Die Tafel hat er der Stadt dabei gespendet. "Ich finde es eine schöne Tradition, wenn wir an die ehemaligen Stadttore erinnern", meinte Siegfried Ulrich. Besucher der Kleinstadt würden so anhand der Tafeln auf wichtige Gebäude in der Geschichte der Stadt informiert. Insgesamt mache dies die Stadt viel interessanter, meinte er weiter.

   

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