Schönebeck (fm). Ist er es oder ist er es nicht? Die Volksstimme berichtete bereits über die Sichtung eines Findlings in der Elbe. Unweit dieser Stelle liegt der so genannte Hungerstein, der nur bei extremem Niedrigwasser sichtbar wird. Wenn es sich bei dem jetzt entdeckten Brocken um den Hungerstein handelt, müsste er gewandert sein. Volks- stimme-Leser Uwe Döhler ist überzeugt, dass es sich so verhält. Denn der von ihm fotografierte Stein zeigt eindeutig eine Gravur, wie sie vom Hungerstein bekannt ist. Doch wie konnte der Stein seinen Standort derart verändern, fragt Uwe Döhler. Noch dazu gegen die Strömung?

"Der ist zu klein. Das ist nicht der Hungerstein, der ist ein Riesending", befindet Christian Jung, der Leiter des Flussbereiches Schönebeck beim Landesbetrieb für Hochwasserschutz. Auch ein Wandern gegen den Strom hält er für nicht möglich. "Meiner Meinung nach liegt der Hungerstein ein Buhnenfeld weiter Richtung Barby", schätzt Christian Jung ein.