Man kann den Wartenberg und den Bismarckturm für Gäste nur als Einheit sehen. Sie wollen beim Ausflug beide Objekte besuchen, das Tiergehege und den Turm. Und wenn sich die Stadt nun mal keine Gedanken über den Wartenberg mit seinem Tiergehege macht, kann der Bismarckturm bezüglich Werterhaltung auch nichts erwarten. Leider! Wenn der Bürgermeister einen Auftrag für die Beseitigung der Nässeschäden am Bismarckturm ausgelöst hat, sollte dies eigentlich dem Stadtrat bekannt sein. Und es ist mir auch völlig unklar, dass Stadtrat Rudolf Kramer in seiner Funktion dem Bürgermeister mit dem Wasserproblem im Turm nicht permanent auf den Füßen steht. Was passiert eigentlich zwischen den Sitzungen der Stadträte und Ausschüsse? Ich bin der Überzeugung, dass das Rolandfest gemeinsam mit der 1075-Jahrfeier ein Höhepunkt wird. Sollten die Gäste jedoch zum Wartenberg fahren, könnten die guten Eindrücke jedoch schnell der Vergangenheit angehören. Die wenig vorhandenen Tiere verbunden mit ungepflegten und leerstehenden Gehegen bereiten nicht viel Grund zum Verweilen. Hier könnte man ohne großen Geldeinsatz viel bewegen, wenn man nur will. Ich möchte auch deutlich zum Ausdruck bringen, dass ich nicht nur Mängel kritisiere, sondern dem Bürgermeister auch schon Vorschläge bezüglich Veränderungen auf dem Wartenberg gemacht habe.

Die Bürger erwarten von ihren Vertretern auch greifbare Ergebnisse und nicht einfach die Aussage, dass etwas nicht funktioniert.

Thomas Kühne,

Üllnitz