
Schönebeck/Calbe/Barby/Bördeland. Die Bürgermeister Dieter Tischmeyer (Calbe), Jens Strube (Barby), Bernd Nimmich (Bördeland) und Stellvertreter Guido Schmidt (Schönebeck) sind am Freitagnachmittag mit einem gemeinsamen Anliegen zu einem Gesprächstermin in das Finanzministerium nach Magdeburg gekommen. Mit Finanzminister Jens Bullerjahn (SPD) sprachen die Städte- und Gemeindevertreter über das Grund- und Drängwasserproblem im Salzlandkreis, das die betroffenen Kommunen nur gemeinsam in Angriff nehmen können. Möglich gemacht hatte das interne Treffen, bei dem eine mögliche finanzielle Unterstützung durch die Landesregierung diskutiert werden sollte, Bundestagsabgeordneter Burkhard Lischka (SPD). "Die Bürgermeister schilderten die Situation vor Ort und hatten jeweils ausgearbeitete Lösungsvarianten parat", sagte Lischka nach der Gesprächsrunde.
Neben der Arbeit zahlreicher Arbeitsgruppen stoße letztendlich der kommunale Haushalt bei einer Abhilfe aufgrund der Größenordnung des steigenden Grund- und Drängwassers schnell an seine Grenzen, machten die Gemeindevertreter deutlich. "Durch die hohe finanzielle Last, die die Gemeinden durch Umlagen und Abgaben zu tragen haben, ist der Spielraum für Maßnahmen sehr begrenzt", machte beispielsweise Bernd Nimmich deutlich.
Im Ergebnis des gut einstündigen Treffens sprach Bullerjahn von einem "optimistischen Zeichen". Konkrete Ergebnisse könnten schon in naher Zukunft mitgeteilt werden, versicherte der Minister.
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Der Tunnel kommt doch ....! Die Typen vom BUND (die noch auf Kosten der Steuerzahler agieren) machen die ganze Thematik TUNNEL um das doppelte teurer. Das diese "Fraktion" nicht endlich beiseite geschoben wird, ist mir unverständlich. Was ist das bloß für eine Gesellschaft ?! Zu DDR-Zeiten war dieser tunnel im Gespräch, weil er gebraucht wurde und gebraucht wird. Nur mit dem Unterschied, die DDR hatte kein Geld. Man kann nur hoffen, dass die Verantwortlichen die Sache durchziehen !
Vergesst die inzwischen verschwundenen Museen nicht! Da gehen große Kostbarkeiten verloren - wie im Fall des in Sachsen-Anhalt einmaligen und großen Natur- und Völkerkunde-Museums "Julius Riemer" in Wittenberg. Das hat inzwischen geschlossen und es steht in den Sternen, ob es je wieder in annähernd der Größenordnung zu sehen sein wird wie bisher. Siehe auch www.riemer-museum.de - die Webseite der Bürgerinitiative, die versucht, das Museum zu retten. Dort gibt es auch eine Fotogalerie (im Aufbau) über die breit gefächerte Sammlung kostbarer und kostbarster Zeugen der Entwicklung des Lebens und vor allem der Menschheitskultur.