• 23. Mai 2012



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Bundestagsabgeordneter Lischka würdigt Engagement der Lerchenfeldschule


Berlin-Fahrt ist Dankeschön für außergewöhnliches Schulprojekt

19.11.2011 05:23 Uhr |


Von Ulrich Meinhard


Besuch aus der Politik erhielten gestern die Schüler der 10. Klassen der Lerchenfeldschule und ihre Lehrerin Konstanze Jobs. Petra Grimm Benne (6. von li.) und Burkhard Lischka (4. von li.) würdigten das Projekt "Weg des Grauens".

Besuch aus der Politik erhielten gestern die Schüler der 10. Klassen der Lerchenfeldschule und ihre Lehrerin Konstanze Jobs. Petra Grimm Benne (6. von li.) und Burkhard Lischka (4. von li.) würdigten das Projekt "Weg des Grauens". | Foto: Ulrich Meinhard Besuch aus der Politik erhielten gestern die Schüler der 10. Klassen der Lerchenfeldschule und ihre Lehrerin Konstanze Jobs. Petra Grimm Benne (6. von li.) und Burkhard Lischka (4. von li.) würdigten das Projekt "Weg des Grauens". | Foto: Ulrich Meinhard

"Weg des Grauens" haben Schüler der Lerchenfeld-Schule ein Projekt genannt, mit dem sie auf die Deportation jüdischer Menschen aufmerksam machen. Davon beeindruckt zeigt sich der Bundestagsabgeordnete Burkhard Lischka.

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Schönebeck l Mit einer mobilen Druckmaschine sind Schüler der Klassen 10a und 10b der Lerchenfeldschule am 27. September von Schönebeck nach Magdeburg gelaufen. Auf den Gehwegen hinterließen sie eine weiße Spur. Der sich stets wiederholende Satz "Hier verschwand ein Mensch" ist bis heute zu lesen. Das anfangs umstrittene Projekt hat den Magdeburger Bundestagsabgeordneten Burkhard Lischka (SPD) beeindruckt. Gestern besuchte er gemeinsam mit seiner Schönebecker Parteifreundin Petra Grimm-Benne die Bildungsstätte in der Berliner Straße. Und er brachte eine Überraschung mit: Zwei Tage Berlin mit allem drum und dran, über den Bundestag organisiert, sind sein Dankeschön für die Schüler. "Der Bus holt Euch von der Schule ab, Ihr braucht Euch um nichts kümmern", versprach Lischka. Die Einladung gilt für die Schüler der beiden Klassen, die sich am Projekt beteiligt haben: 19 an der Zahl.

Die nutzten die Gelegenheit, um ihr Projekt noch einmal vorzustellen. Die Schüler Anna-Maria Fritze, Thao Phan Thi und Dennis Heller erklärten Werdegang und die Umsetzung. Sie führten aus, wer bei der Realisierung mit Rat und Tat zur Seite stand. Genannt wurden unter anderem die Namen von Heimatforscher Matthias Hilbig und Malermeister Markus Rauscher. Das Unternehmen Teutloff half bei der Konstruktion des fahrbaren Druckers und stellte zudem ein Begleitfahrzeug samt Fahrer zur Verfügung.

Auf der Strecke vom Schönebecker Nicolaiplatz bis zum Magdeburger Hauptbahnhof sind die Schüler oft von Passanten angesprochen worden. "Wer nicht wusste, worum es ging, hat erstmal losgemeckert", erinnerte sich Anna- Maria Fritze.

Für die Aktion der Lerchenfeldschüler hatte sich am 29. September auch Landtagspräsident Detlef Gürth (CDU) interessiert. Er nahm sich viel Zeit und "fand sehr menschliche Worte", wie Schulleiter Rüdiger Gröber gestern erfreut hervorhob.

Das Schönebecker Projekt "Weg des Grauens" soll bei Veranstaltungen in Magdeburg im Dezember und Januar ausgezeichnet, beziehungsweise gewürdigt werden. In Schönebeck hatte es vor allem Kritik gegeben, weil der Weg der Deportationen nicht historisch verbürgt ist. Schulleiter Rüdiger Gröber: "Uns geht es vorrangig um die Erinnerung an das Geschehene."



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Copyright © Volksstimme 2012
Dokument erstellt am 2011-11-19 05:23:18
Letzte Änderung am 2011-11-19 05:23:18


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