Staßfurt/Glöthe l Die Nordmethan GmbH hält an ihrem Vorhaben fest, eine Biomethan-Raffinerie in Staßfurt zu bauen. Projektmanager Reiner Instenberg bestätigte die Planungen für das 20-Millionen-Euro-Vorhaben gestern auf Anfrage.
Das Unternehmen hatte es vor etwa einem halben Jahr in der Stadt öffentlich vorgestellt, nachdem es von Glöthe als Standort abgerückt war. Die Anlage im Gewerbegebiet Nord-Ost soll völlig geruchlos funktionieren, anders als herkömmliche, die man aus dem landwirtschaftlichen Bereich kennt.
"Wir arbeiten planmäßig daran. In den vergangenen drei Monaten haben wir konkrete Grundstücksfragen mit der Wirtschaftsförderung der Stadt und dem Oberbürgermeister erörtert", so Instenberg. Die Zusammenarbeit sei sehr angenehm. Parallel dazu würden Einspeisefragen mit der Erdgas Mittelsachsen GmbH geklärt. Auch hier würden die Partner sehr konstruktiv zusammenarbeiten. Nordmethan habe ein sogenanntes Netzzugangsbegehren bei der EMS gestellt.
Und schließlich müssten noch Gespräche mit den Landwirten geführt werden, um sich die für die Raffinerie nötigen Substrate zu sichern. Dafür rechnet das Unternehmen etwa drei bis vier Monate ein. Berücksichtigt werden müssten dabei die Änderungen zum Erneuerbare-Energieen-Gesetz 2012, erklärt Reiner Instenberg.
"Damit soll vermieden werden, dass ,Mais-Wüsten' entstehen."
Die Bundesregierung schreibe demnach einen so genannten "Maisdeckel" vor. Das heißt, dass Biogasanlagen nur noch mit 60 Prozent Mais oder anderen Körnerfrüchten gefahren werden dürfen. "Damit soll vermieden werden, dass ,Mais-Wüsten' entstehen, was zwar in Sachsen-Anhalt bislang auch nicht der Fall ist, wo die Landwirte großen Wert auf abwechslungsreiche Fruchtfolgen legen. Aber in Niedersachsen zum Beispiel", erläutert der Nordmethangas-Mann. Bei den restlichen 40 Prozent können Biogasanlagen-Betreiber frei entscheiden, womit sie ihre Anlagen "füt- tern".
Und letztendlich muss Nordmethan noch in das Bundes-Immissonsschutz-Verfahren einsteigen, wenn alle vorgelagerten Hausaufgaben erledigt sind. "Das wird dann noch einmal ungefähr sechs bis sieben Monate dauern", rechnet Reiner Instenberg, so dass ein Baubeginn vor 2013 nicht realisierbar sei.
Schönebeck (vs). Aufregung bei den Mietern in der Straße Am Stadtfeld 22 bis 25. Ein Teil des Plattenbaublocks soll abgrissen werden.Mehr dazu lesen Sie am Donnerstag in Ihrer Volksstimme. weiterlesen
Schönebeck/Staßfurt l Im Salzlandkreis pendelten im Jahr 2011 25150 Männer und Frauen aus ihren Wohnorten in andere, sowohl im Kreis als auch außerhalb, um dort ihrer Beschäftigung nachzugehen. 13675 Leute kamen in den Kreis, um zu arbeiten... weiterlesen
Wenn sich alle um den Täter kümmern, wer ist dann für das Opfer da? Unter diesem Motto steht die Arbeit des Weißen Rings. In der Außenstelle Salzlandkreis helfen derzeit 14... weiterlesen
Wie erst jetzt bekannt wurde, kam es am vergangenen Sonntag zu einem nicht alltäglichen Einsatz der Freiwilligen Feuerwehr Tornitz/Werkleitz. Kurz nach Mitternacht war jemand vom Baum gefallen.Tornitz l Das Szenario: Es ist der 19. Februar. Um 1... weiterlesen
![]() |
Foto-Impressionen vom Karnevalsumzug in Ranies Um die Fotos zu sehen, klicken Sie bitte auf die... weiterlesen
Magdeburg l Der Mann sitzt in einer Behörde Sachsen-Anhalts und ist für die Ausschreibung eines... weiterlesen
Kommentar: In ausgewählten Rubriken haben Sie die Möglichkeit, direkt Ihre Meinung zu einem Artikel... weiterlesen
Hier in Deutschland muß der Polizist nachweisen, dass sein Handeln "gerechtfertigt " war. NEIN ,falscch - der Täter muß nachweisen ,dass das Handeln der Ordnungsorgane nicht gerechtfertigt war. Bsp. USA: wer dort Polizisten angreift oder verletzt wird über ein Sofortgericht ohne viel Federlesen für ein Jahr eingebuchtet. Und hier in Deutschland Bsp. Demos sind sogar Politiker dabei wenn es um Gewalt,Zerstörung,Vandalismus,Angriffe auf die Polizei geht.Bestes Beispiel Gorleben - jedes Jahr.Wenn ich das machen würde wäre ich für Jahre weggesperrt !
völliger Schwachsinn der Tunnel ist völlig ok und es wird auch zeit das Oschersleben nicht immer "2 geteilt" ist es nervt, so oft wie man vor den Schranken steht !!! Sollten dann aber die Bahnübergänge Fabrikstraße und Anderslebener Straße geschlossen werden gibt es nur noch einen weiteren Bahnübergang was für Oschersleben zu wenig ist. Man müsste mind. 1 weitere Möglichkeit lassen für Notfälle. man weiß ja nie .....