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Circa 200 Patienten lassen sich jährlich im Ambulanten Geriatrischen Rehakomplex Schönebeck therapieren. Durch das Vernetzen verschiedener Fachrichtungen werden sie hier wieder fit für den Alltag gemacht. Ein Modell, das Schule machen sollte.
Schönebeck l Als ein besonderes Zentrum mit Vorbildcharakter beschreibt Burkhard John den Ambulanten Geriatrischen Rehakomplex (AGR) in Schönebeck. Nur leider, so der Vorsitzende der Kassenärztlichen Vereinigung Sachsen-Anhalts und geschäftsführende Gesellschafter des AGR - werde diese Vorbildfunktion kaum bis gar nicht genutzt. Kompetenz, die sozusagen brach liegt?
Geht es nach John, dann gehen die Landkreise, Länder und nicht zuletzt die finanzierenden Krankenkassen nicht mit der Zeit, verwehren sie sich weiter gegen die Einrichtung eines solchen Zentrums. Vorteile des Ambulanten Geriatrischen Rehakomplexes kann er zu Hauf aufzählen. Dafür nutzte John zum Beispiel den vergangenen Sonnabend, als der Schönebecker AGR zum Tag der offenen Tür eingeladen hatte.
"Unsere Patienten haben meist einen Schlaganfall erlitten oder eine traumatische Operation hinter sich", sagt Burkhard John. Das Besondere an dem 1999 als bundesweites Modellprojekt gestarteten Konstrukt: In der ambulanten Pflege durchlaufen die Patienten die Behandlung von einem multiprofessionellen Team. "Durch Kooperationsverträge haben wir Mitarbeiter der Physio- und Ergotherapie sowie Logopädie, Sozialpädagogik gepaart mit Schwestern und Fachärzten hier vor Ort", erklärt der geschäftsführende Gesellschafter. Der Vorteil für den Patienten: Dieser kommt morgens in den AGR und wenn er um 14 Uhr den Komplex verlässt, hat er alle Therapierichtungen durchlaufen, die es benötigt, um nach einem Schlaganfall oder komplizierten Knochenbruch zeitnah wieder allein zuhause zurecht zu kommen
Auf die Art könne der Patient einerseits während der Therapie in seinem gewohnten Umfeld bleiben und andererseits können die Therapeuten effektiv und individuell mit dem Patienten arbeiten.
In der Regel, so John, dauert eine ambulante Therapie 20 Tage. In dieser Zeit werden die Patienten, die größtenteils aus einem Umkreis von 30 Kilometern stammen, wieder für das Leben stark gemacht. Hauptziel ist dabei, Stürze der Frauen und Männer durch Muskelaufbau zu verhindern. So sollen große Verletzungen und damit Krankenhauseinweisungen vermieden werden.
Pro Jahr werden im AGR Schönebeck circa 200 Patienten behandelt. Das sind pro Tag 15 bis 20 Frauen und Männer, die hier in der Gruppe ihre Alltagskompetenzen wiedererlangen. "Wir wollen die Patienten so mobil wie möglich machen", nennt Burkhard John die Zielsetzung. Dafür seien Kraft, Gleichgewicht und Koordination wichtige Bausteine.
Die Geriatrie setzt in der Regel ab dem Alter von 70 Jahren an. In Hinblick auf die demografische Entwicklung verweist John deshalb nochmals auf die Wichtigkeit eines Zentrums wie dem AGR in Schönebeck. "Der Bedarf ist heute schon relativ hoch", schätzt der geschäftsführende Gesellschafter ein. Deshalb gebe es in der Elbestadt auch die Überlegung, zweigleisig zu fahren. Das heißt, um den Bedarf abzudecken, könnten Patienten in einer weiteren Gruppe zusätzlich im Nachmittagsbereich therapiert werden.
Wegweisend ist laut John im Übrigen der Fakt, dass das Modell aus Schönebeck im Geriatriekonzept Sachsen-Anhalts enthalten ist. Demnach könne und sollte es laut Burkhard John anderswo ähnlich sein wie hier. "In Calbe haben wir die stationäre Geriatrie in der Klinik und in Schönebeck die ambulante", umschreibt John kurz die Vernetzung. Nur in Kalbe/Milde in der Altmark gebe es ähnliche Strukturen. Kollegen aus Mecklenburg Vorpommern hätten sich das Schönebecker Modellprojekt ebenso abgeguckt.
Indes John auf weitere Zentren wie das AGR hofft, macht er außerdem deutlich, dass ihm die Zusammenarbeit mit den Salzlandkliniken, die inzwischen zu Ameos gehören, am Herzen liegt. "Ich lege Wert darauf, dass wir uns vernünftig abstimmen, nicht dass mit den Kliniken Doppelstrukturen geschaffen werden", sagt er.
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Wir verwischen hier die Begriffe; Lesben und Homosexuelle sind keine schlechteren Menschen, sie sind nur einfach keine "Eltern". Da können Sie sich drehen und wenden, wie Sie wollen. Es sind keine Eltern!
@Heidemarie: Ehegatten dürfen also nicht zwei Frauen oder zwei Männer sein? Nur weil Sie früher Mutter, Vater, Kind gespielt haben und es nicht anders gezeigt bekommen haben? Ich denke, es gibt durchaus stärkere Familen im Rahmen gleichgeschlechtlicher Beziehungen, als es so manche Frau und ihr Gatte auch nur entfernt sein können. Liebe Heidemarie, liebe Frau v. Beverfoerde, wachen Sie auf und akzeptieren Sie, dass es auch noch eine Dasein außerhalb des Tellerrandes gibt. Ihre ewig gestrigen Ansichten interessieren keinen mehr, rütteln höchstens mal dazu wach, Ihnen auf diesem Weg Ihre Engstirnigkeit aufzuzeigen. Mühselig ist das ...