• 22. August 2014



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Tierpfleger im Heimattiergarten kümmern sich in den Ferien um Schultiere aus Elbenau


Guter Tausch: Eicheln gegen Kaninchen

06.09.2012 04:17 Uhr |


Von Kathleen Radunsky


Große Wiedersehensfreude: Josi Belling und Oliver Kießling holten mit Schulleiter Frank Faust (links) die Kaninchen "Kuschel" und "Flecki" vom Bierer Berg ab. Die Pfleger um Tiergartenleiter Matthias Willberg haben sich in den Ferien um die Tiere gekümmert.

Große Wiedersehensfreude: Josi Belling und Oliver Kießling holten mit Schulleiter Frank Faust (links) die Kaninchen "Kuschel" und "Flecki" vom Bierer Berg ab. Die Pfleger um Tiergartenleiter Matthias Willberg haben sich in den Ferien um die Tiere gekümmert. | Foto: K. Radunsky Große Wiedersehensfreude: Josi Belling und Oliver Kießling holten mit Schulleiter Frank Faust (links) die Kaninchen "Kuschel" und "Flecki" vom Bierer Berg ab. Die Pfleger um Tiergartenleiter Matthias Willberg haben sich in den Ferien um die Tiere gekümmert. | Foto: K. Radunsky

Eine besondere Kooperation pflegen die Waldschule Elbenau und der Heimattiergarten Bierer Berg. In den Ferien kümmern sich die Tierpfleger um die Schulkaninchen, dafür schenken die Kinder dem Tiergarten jede Menge Eicheln.

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Schönebeck l So richtig nach Kuscheln ist "Flecki" und "Kuschel" gestern nicht gewesen. Als Josi Belling und Oliver Kießling die beiden Kaninchen aus dem Käfig hoben und in ihre Arme nahmen, währten sich die knuffigen Kaninchen ein wenig.

Der Wiedersehensfreude bei den Kindern tat das keinen Abbruch. Schließlich haben sie die Tiere ganze sechs Wochen nicht sehen, in den Arm nehmen und streicheln können. Die Kaninchen, die in der Waldschule Elbenau leben, haben die Sommerferien im Heimattiergarten Bierer Berg verbracht. Gestern holten die Kinder ihre Schultiere ab.

"Wir sind sehr froh, dass wir diese Kooperation haben", sagt Frank Faust, Leiter der Freien Waldschule in Elbenau. In der Schulzeit kümmern sich alle Schüler der Bildungseinrichtung im Wechsel um ihre geliebten Schulkaninchen. "Doch in den Ferien ist es schwierig, eine passende Lösung zu finden", erklärt er. Deshalb freut er sich sehr, dass er mit dem Heimattiergarten einen guten Partner gefunden hat. Denn immer in den Ferien werden die Tiere dort gehegt und gepflegt. Als Gegenleistung und großes Danke werden die Waldschüler im Herbst jede Menge Eicheln auf dem Schulgelände sammeln und dem Heimattiergarten bringen.

Für Tiergartenleiter Matthias Willberg ist das ein toller Tausch. "Die Eicheln werden wir dann den Hörnchen und Nagetieren geben", sagt er. Und vielleicht wird dann auch Damwild im Heimattiergarten leben, das von den Eicheln aus Elbenau profitieren wird, nennt Willberg seine Hoffnung.

Die Pflege der zwei Schulkaninchen sei im Übrigen recht einfach gewesen. Gemütlich eingerichtet hatten es sich die Kaninchen in einem Käfig auf dem Wirtschaftshof. "Wir haben sie gefüttert und gestreichelt", sagt der Tiergartenleiter schlicht. Nur das Streicheln sei so eine Sache gewesen. Während "Flecki" sich gern von den Tiergartenmitarbeitern anfassen lässt, hat "Kuschel" - dessen Name das gar nicht vermuten lässt - eher die Distanz gewahrt.

Frank Faust hat derweil die sechs Wochen Sommerferien genutzt, um das Gehege in der Waldschule etwas auf Vordermann zu bringen. "Wir haben das abgesteckte Gelände mit Erde aufgeschüttet und Rasen ausgesät", berichtet er. Die Kinder jedenfalls - die am gestrigen letzten Ferientag den Hort der Waldschule besuchten - finden das gut, erzählt er. "Sie haben gleich gesagt, dass die Kaninchen nun einen grünen Teppich haben", erzählt Frank Faust lächelnd.



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Copyright © Volksstimme 2014
Dokument erstellt am 2012-09-06 04:17:23
Letzte Änderung am 2012-09-06 04:17:23

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von barnane am 21.08.2014, 21:13 Uhr

Ohne es zynisch zu meinen (oder doch ?) : Die Altmark, unendliche Weiten. Sie befinden sich an einem Ort, den schon lange zuvor niemand mehr gesehen hat….dieses oder Ähnliches könnte man formulieren, schaut man in die Zukunft der Altmark, wenn die Bahn ihre "Pläne" so umsetzt, wie sie es zu tun gedenkt. Aber wenn dann die Autobahn gekommen ist, und sich in, na sagen wir mal 10 Jahren die ersten Großkonzerne wegen der niedrigen Immo-Preise und der sklavenartigen Löhne, weil es ja sonst keine andere Arbeit gibt, dort ansiedeln wollen, da werden sie mal sehen, wie schnell die Bahn da mitverdienen will. Und DA sollten sich die entsprechenden Kommunen dann aber auch nicht kleinlich in den Forderungen zeigen, wenn es um Durchfahrgenehmigungen durch ihr Territorium und dergleichen geht, soll heissen, es der Bahn dann mit gleichem Zoll zurückzahlen. Und wenn diese Bahn der Meinung ist, die Menschen an den Gleisen hier und jetzt hängen lassen zu können, weil "es sich gerade mal nicht lohnt", dann sollten die entsprechenden Gemeinden einmal prüfen, ob sie die momentane Nutzung der Flächen, auf denen die Gleise verlegt wurden, nicht doch irgendeiner wichtigeren Nutzung zuführen könnten, die dann eine Art Kompensation darstellen würden, z.B. billige Ansiedlung von oben schon erwähnten Konzernen zu nicht zu ignorierenden Angeboten auf eben diesen frei gewordenen Flächen und somit auch Schaffung von Arbeitsplätzen vor Ort. Dann bräuchte auch niemand mehr die Bahn , denn alle könnten mit dem Fahrrad fahren oder zu Fuss zur Arbeit gehen….Oder aber, wie schon oben erwähnt: Die Altmark, unendliche Weiten...

von pupula am 20.08.2014, 20:45 Uhr

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