Staßfurt (rki) In den Räumen der Ortsfeuerwehren der Stadt Staßfurt wird es keine Privatfeiern geben, Die Bürgervertretung Athensleben hat ihren Antrag dazu zurückgezogen. Hintergrund: "Der Antrag ist rechtlich geprüft worden. Dabei stellte sich heraus, dass die Fraktion Bürgervertretung keine Anträge für den Stadtrat und auch nicht für die anderen Ortschaftsräte stellen darf", zitierte Kaufmann den Koordinator des Sachbereiches Sitzungsdienst und allgemeine Verwaltung Dominik Iser. Denn diese Fraktion sei nicht im Stadtrat vertreten. Deshalb würde ein Beschluss des Ortschaftsrates Athensleben ins Leere laufen, zumal es dort keine Feuerwehr gebe. Das kritisieren die Athenslebener. Sie wollten Sparvorschläge und Einnahmemöglichkeiten, wie von Staßfurts Oberbürgermeister René Zok gefordert, einbringen. Neben den formalen Problemen gibt es auch rechtliche Bedenken. So sagt der Fachdienst für Sicherheit und Ordnung der Stadt: Die Feuerwehren müssten jederzeit über ihre Räumlichkeiten verfügen können. Den Standpunkt seiner Kollegin Susanne Henschke teilte der Leiter des Fachdienstes für Stadtsanierung und Bauen, Wolfgang Waschk, den Athenslebenern mit. Eine Vermietung dieser Objekte sei auch deshalb nicht notwendig, weil es bis auf Löderburg in allen Ortsteilen Dorfgemeinschaftshäuser gebe. Das Mitglied des Stadtseniorenbeirates, Löderburgs Ex-Wehrleiter Manfred Lehrmann, empörte sich über den Vorschlag der Bürgervertretung: "Feuerwehr-Gerätehäuser sind Diensträume." Dort habe niemand etwas zu suchen. Mehr dazu am Mittwoch in der Volksstimme und im E-Paper.