Güsten l Der sogenannte Oxydationsgraben in Richtung Schwanenteich wird noch im Februar von Schilf befreit. Das sei ein Ergebnis eines Vor-Ort-Termins mit einem Vertreter des Unterhaltungsverbands Untere Bode, wie Verbandsgemeinde-Bürgermeister Steffen Globig gestern mitteilte.

Bei der gemeinsamen Begehung sei festgestellt worden, dass tatsächlich in Höhe des Schwanenteiches und darüber hinaus dichtes Schilf im Graben stehe, das den Abfluss behindere.

Allerdings habe man auch registrieren können, dass der "normale Abfluss", für den der Graben gebaut wurde, funktioniere. "Wenn allerdings Schneeschmelze, Grundwasser oder Hochwasser hinzukommen, ist der Graben der wichtigste Abfluss des Güstener Beckens", erklärt Globig. "Den würde das Schilf dann behindern."

Da der Bewuchs aus naturschutzrechtlicher Sicht nicht ständig gemäht werden könne, weil das Schilf auch als Nist- und Rückzugsbereich gelte, müsse der Graben vor der einsetzenden Vegetation davon befreit werden.

"Künftig soll diese jährliche Mahd im Spätherbst stattfinden oder sogar zweimal jährlich geleistet werden", informierte der Verbandsgemeinde-Bürgermeister, in dessen Verantwortungsbereich die Unterhaltung von Gewässern II. Ordnung seit 2012 falle, wie er erklärt.