Staßfurt/Neundorf l Es riecht nicht gerade angenehm, betritt man den Raum bei Gerald Barthel in der Langbeinstraße in Staßfurt, in dem sein Hundesportfreund, der Neundorfer Maurice Kranich, seit vergangener Woche Frischfleisch und Innereien vom Schwein und vom Rind als Hundefutter verkauft. Das hat hier langjährige Tradition.

Und zudem gibt es auch zahlreiche Hundefreunde, die schwören auf diese Ware vom Abdecker. Die fällt auf Schlachthöfen an und wird nicht für den menschlichen Verzehr weiterverarbeitet.

"Das ist Natur", ist Thomas Mewes überzeugt und schleppt eine alte Milchkanne voll mit Rinderpansen und Schweine- herzen beiseite. ",Schlungse\' - das sind Speiseröhren - und Schweineohren nehme ich auch mit, damit der Hund was zu tun hat", kann sich der Löderburger schon die große Freude seines vierbeinigen Freundes vorstellen, wenn er nach Hause kommt.

Der Mensch wolle doch auch nicht immer dasselbe essen, also bekomme sein Hund auch nicht nur Trockenfutter, so Mewes.