Aus dem Hortbereich werden Krippenräume, der Hort zieht in die Grundschule um. In der Kita "Gänseblümchen" wird es einige Veränderungen geben. Grund dafür ist ein Anstieg der Kinderzahlen, die die Einrichtung der Lebenshilfe besuchen.

Wolmirsleben l Über einen Kinderzuwachs darf sich die Gemeinde Wolmirsleben freuen. Wie Verbandsgemeindebürgermeister Michael Stöhr am Mittwochabend bei der Sitzung des Verbandsgemeinderates in der vergangenen Woche informierte, platzt die Kita "Gänseblümchen" der Lebenshilfe Bördeland gGmbH in Wolmirsleben fast aus allen Nähten.

"So viele Kinder, wie jetzt in der Einrichtung angemeldet sind, gab es schon lange nicht mehr", so Stöhr. Vor allem im Krippenbereich werden die Raumkapazitäten knapp. Daher haben Träger, Verbandsgemeinde, Kita und Gemeinde nun nach einer Lösung gesucht und zusammen mit der Grundschule in Wolmirsleben gefunden. "Der Hort wird in Zukunft Räume der Grundschule nutzen", erklärte der Verbandsgemeindebürgermeister weiter. Besuchten die Kinder bisher den Hort in der Kita "Gänseblümchen", werden die Hortkinder in Zukunft in der Grundschule nach Schulschluss betreut.

Dann folgt eine rasche Umgestaltung der ehemaligen Horträume zum Krippenbereich. "Der Umzug des Hortes in die Grundschule ist für den 3. Februar geplant", erklärte Wolmirslebens Bürgermeister Knut Kluczka. Aber dort werden die Kinder, so der Gemeindechef, nichts vermissen. Schulhof, Turnhalle und Räumlichkeiten bieten ausreichend Platz, um die Kinder auch nach dem Unterricht zu betreuen. Außerdem können die Hortkinder so gleich in der Schule bleiben.

Betrachtet man die Geburtenentwicklung der letzten Jahre, so ist doch ein kleiner Anstieg zu erkennen. Wurden 2011 in Wolmirsleben sieben Kinder geboren, waren es im Jahr 2013 schon zehn. Die Volkszählung Zensus im Jahr 2011 zeigt zudem auf, dass rund 34 der insgesamt rund 1397 Einwohner unter drei Jahre alt sind. 31 Kinder im Alter von drei bis fünf Jahren gebe es laut der Erhebung aus dem Jahr 2011. "Es ist schön, dass wir so viele Kinder in Wolmirsleben haben. Und ich denke, dass das nicht nur vorübergehend ist", schätzt Bürgermeister Kluczka ein.