Brumby l Die von der Mitgliederzahl in der Stadt Staßfurt an dritter Stelle stehende und rund um die Uhr einsatzbereite Ortsfeuerwehr Brumby zog im Spiegelsaal Bilanz über das zurückliegende Einsatzjahr. Wehrleiter Uwe Göllner blickt zurück: "Das Jahr 2013 war ein turbulentes Jahr mit Höhen und Tiefen. Insgesamt gab es 18 Einsätze zu bewältigen. Sechs davon standen im Zusammenhang mit der Flutkatastrophe." Diesbezüglich bedankte er sich besonders bei den Kameraden Doll, Eggebrecht, Elß, Gustmann, Hübner, Shedicke und Weiß, die wie er sagte "in vielen Notsituationen ihr Bestes gaben".

Schwerpunkt der Einsätze sei weiterhin die Autobahn. Hier traten ein Drittel der Einsätze auf, wobei die Tendenz bei LKW-Unfällen steige. In diesem Zusammenhang mahnte Göllner auf den notwendigen Ersatz des Einsatzfahrzeugs W 50, Baujahr 1970, hin.

Die Einsätze im Ort umfassten kleine Brände, Verkehrsunfälle auf der Landesstraße durch den Ort und Umweltschäden. Erwähnenswert weiter: die Wahl des stellvertretenden Wehrleiters im September. Bastian Elß wartet nur noch auf seine Berufung. An dessen Vorgänger Mike Jecht richtete der Wehrleiter ebenfalls Dankesworte.

Uwe Göllner fiel aber auch auf, dass in Brumby die Feuerwehr zu den wenigen noch vorhandenen Kulturträgern gehört. Dabei stehe sie nach wie vor ihren Mann: vom Osterfeuer über das Teichfest - das 2013 ausfallen musste und den dafür im Oktober durchgeführten Tag der offenen Tür mit Fackelumzug und Grillabend - bis zur Weihnachtsfeier.

Dann wandte sich Göllner 2014 zu: " Auch in diesem Jahr schauen wir optimistisch nach vorn und freuen uns auf kommende Höhepunkte: Die Feuerwehr feiert ihr 90-jähriges Bestehen, die Frauengruppe ihr 20-, die Jugendfeuerwehr ihr 10-jähriges. Die Kinderfeuerwehr wird 5. Für diese Jubiläen hat Brumby auch einen Antrag an die Stadt auf finanzielle Unterstützung gestellt.

Es folgte der Bericht von Jugendwart Bastian Elß. Hier wurde neben vielen positiven Aktivitäten die Bereitschaft aller sieben bisherigen Mitglieder der Kinderfeuerwehr zur Übernahme in die Jugendwehr genannt. Die Kinderfeuerwehr muss deshalb neu besetzt werden. "Das soll bei einem Mal- und Bastelschnuppernachmittag mit Kaffee und Kuchen am 8. Februar, ab 15 Uhr, erreicht werden," sagte Elß. Die Feuerwehr und vor allem die Fahrzeuge werden auch besichtigt. Dazu sind alle Kinder mit Eltern eingeladen.

In den Grußworten der Gäste versicherten sowohl Wolfgang Kaufmann in Vertretung des Staßfurter Oberbürgermeisters als auch Peter Rotter, dass sich die Stadt angesichts der vielen Jubiläen etwas einfallen lassen werde. Man darf gespannt sein.

Die Alterskameraden wünschten sich noch bessere Infos über Veranstaltungen auf Stadtebene.

 

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