Eine zwei Meter lange Schlange wurde am vergangenen Mittwoch im Straßengraben zwischen Wolmirsleben und Unseburg gesichtet. Die Umweltinspektion brachte das Tier in den Zoo nach Aschersleben. Dort musste jedoch der Tod festgestellt werden.

Wolmirsleben (ner). Gleich zu Beginn des neuen Jahres hatte das Umweltamt des Salzlandkreises einen ungewöhnlichen Außendiensteinsatz zu bewältigen: Am vergangenen Mittwoch wurde im Straßengraben der L70 zwischen Wolmirsleben und Unseburg eine Python gesichtet.

Da die Python in tropischen Gebieten beheimatet ist, benötigt sie zum Überleben auch entsprechend viel Wärme. Daher können die kühlen und winterlichen Temperaturen für diese Tiere sehr schnell lebensbedrohlich sein. Aus diesem Grund brachen unverzüglich zwei Mitarbeiter aus den Sachgebieten Umweltinspektion und Artenschutz auf, um das Tier vor dem sicheren Tod zu bewahren. Bereits nach kurzer Suche hatten die beiden Mitarbeiter die zirka zwei Meter lange Python gefunden. Das Tier verharrte in einem starren Zustand und bewegte sich nicht mehr. Deshalb wurde es sofort zum Zoo Aschersleben gebracht. Die dortigen Betreuer konnten jedoch nur noch den Tod feststellen.

Ob die Python möglicherweise entflohen ist, oder ob sie ausgesetzt wurde, ist bislang noch nicht geklärt. Das Umweltamt bittet daher bei der Aufklärung um Mithilfe. Informationen und Hinweise nimmt die Unweltinspektion gerne unter der Telefonnummer (0 34 71) 6 84 19 38 entgegen.