In dieser Woche besuchten Oberstufenklassen der Förderschule "Am Park" Wolmirsleben das Kinder- und Jugendfreizeitzentrum in Egeln für ihre große Faschingsfeier. Und auch sonst sind die Schüler aus Wolmirsleben regelmäßig Gäste in Egeln.

Egeln/Wolmirsleben l Bunte Hüte, ausgefallene Kostüme - in dieser Woche feierten zwei Klassen der Oberstufe der Förderschule "Am Park" in Wolmirsleben die fünfte Jahreszeit. Dafür fuhren die Schüler schon am Morgen in das Kinder- und Jugendfreizeitzentrum der Lebenshilfe Bördeland gGmbH in Egeln. Wer richtig feiern will, der muss auch gut gestärkt sein. Deshalb begann der Tag mit einem gemeinsamen Frühstück. Und dann ging es richtig los. Nach einer Bonbon-Rakete, die Brigitte Maruhn starten ließ, warteten Spiele, Tänze und jede Menge Spaß auf die Faschingsmeute, die sichtlich ihren Spaß daran hatte.

Zum Aufgabenbereich des Kinder- und Jugendfreizeitzentrums gehört eben auch das Angebot von Maßnahmen mit Kindern und Jugendlichen mit Handicap. "Schon seit über 20 Jahren pflegen wir deshalb eine sehr enge Kooperation mit der Förderschule Wolmirsleben im Rahmen der Netzwerkarbeit", erklärte Brigitte Maruhn. Viele junge Erwachsene, die heute unter anderem in den Werkstätten für behinderte Menschen der Lebenshilfe Bördeland arbeiten, fuhren schon vor Jahren mit ihren Lehrern und pädagogischen Mitarbeitern regelmäßig nach Egeln in das Kinder- und Jugendfreizeitzentrum. "Einige von ihnen tun das auch heute noch. Die Freude der Kinder ist jedesmal groß, wenn sie einen Tag hier bei uns in Egeln verbringen können", freut sich auch Brigitte Maruhn über die regelmäßigen Besuche aus Wolmirsleben. Mittlerweile hat sich ein enges Vertrauensverhältnis aufgebaut.

Die Angebote und Veranstaltungen werden auf die geistigen und körperlichen Fähigkeiten und Fertigkeiten der Schüler der Förderschule abgestimmt. Ob kreatives Gestalten, gemeinsame Feste und Feiern, oder thematische Veranstaltungen rund um die gesunde Ernährung - die Schüler aus Wolmirsleben kommen gerne nach Egeln. "Und wir besuchen die Schule natürlich auch regelmäßig", so Brigitte Maruhn.