Staßfurt (fro) l Der Stadtrat Staßfurt hat drei Schiedspersonen in ihrem Ehrenamt bestätigt, nachdem deren fünfjährige Amtszeit zum 10. März ausläuft.

Oberbürgermeister René Zok würdigte nach der Wahl das Ehrenamt, das im Stillen ohne Aufsehen in der Öffentlichkeit stattfinde.

Für die Schiedsstelle Staßfurt I wurden Uwe Ammer als Vorsitzender, Doris Sadeg und Melanie Zok wiedergewählt. Ammer blickt auf zehn Jahre Erfahrung zurück, die beiden Frauen auf je fünf Jahre.

Die Schiedsstelle I ist für die Kernstadt Staßfurt und die Ortsteile Athensleben, Hohen-erxleben, Löderburg, Lust, Neundorf, Neustaßfurt, Rathmannsdorf und Rothenförde zuständig, die Schiedstelle Förderstedt für die Ortsteile Atzendorf, Brumby, Förderstedt, Glöthe, Löbnitz und Üllnitz.

Schiedsstellen sind dazu da, um kleinere Streitigkeiten - unter Nachbarn beispielsweise - außergerichtlich klären zu können.

Die Stadt Staßfurt trägt die Sachkosten, die nicht mehr als 1000 Euro im Jahr ausmachen. Und sie erhält die Hälfte der Gebühren, die die Schiedsstelle einnimmt - im vergangenen waren das Jahr 200 Euro.