Güsten l 15 Stellen werden in der Verbandsgemeinde Saale-Wipper innerhalb des Bundesfreiwilligendienstes zu vergeben sein. Die Bundesfreiwilligen (kurz: Bufdis) kommen in verschiedensten Bereichen und Einrichtungen der fünf Mitgliedsgemeinden Alsleben, Güsten, Giersleben, Ilberstedt und Plötzkau zum Einsatz und sollen dem öffentlichen Wohl dienen. Sie arbeiten, je nach Vereinbarung und Bedarf, einige Stunden pro Woche und bekommen eine kleine monatliche Entschädigung.

"Wir haben pro Gemeinde drei Stellen beantragt."
Verbandsgemeindebürgermeister Steffen Globig

Damit kann der Bundesfreiwilligendienst auch eine Option für Menschen sein, die sich bereits ehrenamtlich in ihrer Gemeinde einsetzen: Mit der Entschädigung können sie jetzt auch finanziell, zumindest in einem gewissen Maß, belohnt werden.

Derzeit ist der Bundesfreiwilligendienst in der Verbandsgemeinde noch im Entstehen: "Wir haben pro Gemeinde drei Stellen beantragt", informiert Verbandsgemeindebürgermeister Steffen Globig. Jede einzelne Gemeinde muss für den Dienst anerkannt werden, dies ist derzeit noch bei vielen Stellen in Arbeit. "Nur die Anerkennung für die drei Stellen in den Jugendclubs Güsten, Giersleben und Ilberstedt ist durch", so Globig.

"Vereinzelt sind schon Bewerbungen bei uns eingetroffen", sagt Globig weiter. "Wir brauchen aber noch viel mehr."

Die Bundesfreiwilligen können in den unterschiedlichsten Bereichen zum Einsatz kommen: "Im grünen Bereich, im Schwimmbad Alsleben, in den Schulen oder in den Jugendclubs", erklärt Globig. Während die Bundesfreiwilligen in Schulen und Jugendclubs den ausgebildeten Betreuern zur Seite stehen und die Kinder nicht allein beaufsichtigen dürfen, kümmern sie sich im "grünen Bereich" um die Pflege von Radwegen, Ufern von Flüssen, Denkmälern oder Friedhöfen. Im Schwimmbad beaufsichtigen sie die Anlage und stehen als Rettungsschwimmer zur Verfügung.

"Den Umfang der Arbeit vereinbaren wir nach Bedarf. In den Jugendclub geht der Freiwillige vielleicht ein oder zwei Mal in der Woche", so Globig, der auch sagt: "Wir freuen uns über jeden, der die Gemeinde unterstützen will."

"Den Umfang der Arbeit vereinbaren wir nach Bedarf."

Der Bundesfreiwilligendienst ist eine Fortsetzung des Zivildienstes und auch für Frauen offen. Bewerben können sich so gut wie alle, von Jugendlichen ab 16 Jahren mit abgeschlossener Schulausbildung bis zu Senioren. Der Dienst dauert zwölf Monate. Die Leistung des Freiwilligen wird mit einem Taschengeld von bis zu 330 Euro vergütet.

Interessenten für den Bundesfreiwilligendienst können sich bei der Verbandsgemeinde Saale-Wipper, Fachbereich Bürgerservice, Telefon (039262) 8770, melden.