Schönebeck (dw) Die Stadt Schönebeck will die Abwasseranlagen in den eingemeindeten Orten Plötzky, Ranies und Pretzien der eigenen Tochter Abwasserentsorgung Schönebeck verkaufen. Das kommunale Unternehmen ist für die Entsorgung zuständig. Die Stadt begründet den verkauf damit, dass man alle zur Kommune gehörenden Leitungen in einer Hand sehen will. Nebenbei springt etwas für das Stadtsäckl heraus. 1,3 Millionen Euro will die Stadt für die Leitungen haben, In den Ortsteilen regt sich aber Widerstand. Die damals selbständigen Gemeinden hatten in den 1970er Jahren die Anlagen in Eigenleistung erbaut.