Jugendliche wie Lars Winkelmann kämpften gestern in Staßfurt um die besten Platzierungen. Es ging um nicht weniger als die Landesmeisterschaften im Schwimmen.

Staßfurt l Ganz schön erschöpft sind Lars Winkelmann und seine Klassenkameraden, als sie aus dem Wasser steigen: 50 Meter im Brustschwimmen sind sie gesprintet. "Von der Schule aus gehe ich einmal in der Woche schwimmen", erklärt der Junge, während er noch um Atem ringt. Er ist 15 Jahre alt und besucht die Förderschule Erxleben. Das Schwimmen mache ihm großen Spaß, sagt er.

Aber 50 Meter Brustschwimmen war noch nicht alles: Auf Lars und weitere Jugendliche der Förderschulen Angelika Hartmann Köthen, Sine Cura Quedlinburg, Erxleben, Darlingerode und Muldeaue Dessau warteten noch etliche Disziplinen: Freistil, Rücken, Brust über verschiedene Streckenlängen und Staffelschwimmen.

Denn in Staßfurt fanden gestern die Landesmeisterschaften im Schwimmen für Förderschüler und der Landesausscheid für "Jugend trainiert für Paralympics" an.

Wieso gerade Staßfurt? "Wir haben als Verein und hier in Staßfurt dafür die nötigen Bedingungen, zum einen unsere Übungsleiter als ausgebildete Wettkampfrichter, zum anderen das Schwimmbad hier im Staßfurter Salzlandcenter", erklärt Christa Asmus, Büroleiterin des Gesundheits-, Rehabilitations- und Behindertensportvereins (GRB) Staßfurt, der den Wettkampf mit dem Behinderten- und Rehabilitations-Sportverband Sachsen-Anhalt organisierte. Als Wettkampfrichter am Beckenrand fungierten Christa und Heinz Kummerow, Helmut Steindorf, und Heike Börner. Bereits zum dritten Mal fand die Landesmeisterschaft in Staßfurt statt. Das musste auch der Oberbürgermeister René Zok würdigen: "Der GRB ist ein zuverlässiger Partner, der Veranstaltungen wie diese nach Staßfurt holt."

Bilder