Am vergangenen Freitag gab es den traditionellen und alljährlich vom Schülerrat organisierten Den Schülerball des Dr.-Frank-Gymnasiums Staßfurt. Bis Mitternacht tanzten die Schüler der fünften bis zwölften Klassen unter dem Motto "Casino Royale" zu Livemusik und Musik aus der Konserve im Salzlandcenter.

Staßfurt l "Tanzen, bis die Füße glühen", ist das Ziel bei jeder guten Party. Und das ist sie offenbar gewesen, denn die Schülerinnen des Dr.-Frank-Gymnasiums waren oft ein bisschen übereifrig und klagten nach dem Schülerball über schmerzende Füße. Kein Wunder, denn ohne Highheels, mit mindestens fünf Zentimeter hohen Absätzen, geht immerhin nichts. So kamen sich die Jungen gleich viel kleiner vor.

Doch Größe hat nichts mit Metern zutun, sondern beim Schülerball zählt das tänzerische Können. So tanzte jede Klasse in einem Kreis für sich und hat Spaß beim Ausprobieren von neuen Moves und Schritten.

Schicke Smokings, elegante Kleider und pompöse Frisuren waren an der Tagesordnung, denn das Motto der Veranstaltung war: "Casino Royale".

Das berühmte Casino der Reichen, Schönen und Perfekten aus aller Welt in Monaco sagte den Schülern fast einstimmig zu, und sie schmissen gute, vorher für den Ball angedachte Ideen wie Karibik aus dem Rennen. Natürlich sorgte auch der Blockbuster mit Daniel Craig in James Bond Casino Royale für diese Entscheidung.

So hingen XXL-Spielkarten an den Wänden und kleinere auf den Tischen. Dadurch konnten auch Schüler ohne tänzerisches Geschick die Zeit mit ihren Freunden verbringen. Der Spiel-Einsatz blieb verständlicher Weise weg. Erstens wäre es nicht ganz legitim und zweitens: Wer will bei einer Party schon Geld in den Sand setzen?

Was braucht man zum tanzen? Musik war der Stimmungsmacher, und so kamen einige Lieder wie "Atemlos" von Helene Fischer oder "Waves" von Mr. Probz mehrmals durch die Stereoanlagen. Dazu kamen zwei Bands. Die Schülerband "Roundback" und die Band "Sonic Jam", welche auch zum Teil aus Schülern besteht.

"Sonic Jam" lies das Publikum am Geschehen teilnehmen und forderte es auf, die Taschenlampen an ihren Smartphones auf die Bühne zu richten. Dadurch änderte sich die Atmosphäre, und der Saal erstrahlte in einer Vielzahl hell erleuchteter Punkte.

Die Schüler der fünftenbis siebten Klassen feierten bis 20 Uhr. Dann mussten sie den Saal verlassen. Die älteren Jahrgänge tanzten noch bis Mitternacht.