In der Stadt Hecklingen sind Aufräumarbeiten nach der ersten Hürde des Winters angelaufen. Größere Straßenschäden sind nach Auskunft des Bau- und Ordnungsamtes in den Orten selbst nicht zu verzeichnen. Dafür sollen Straßen außerhalb der Ortslagen als Folge von Schnee und Eis weiter gelitten haben.

Hecklingen. Die Börnecker Straße bleibt das Sorgenkind der Stadt Hecklingen. Nachdem Schnee und Eis Autofahrern im Dezember auf der Landesstraße vor allem in Höhe der Einfahrt zum Gewerbegebiet "Bodewiesen" schwer zu schaffen machten, hat das Tauwetter jetzt die Folgen der Witterung zu Tage gebracht. Vor allem der bisher noch nicht grundhaft ausgebaute Bereich der Fahrbahn wurde weiter in Mitleidenschaft gezogen. Tiefe Schlaglöcher wie noch im Februar 2010 riss der zweite Kälteeinbruch des Jahres aber nicht.

Auch sonst halte sich der bisher verzeichnete Schaden im gesamten Stadtgebiet in Grenzen, so Bauamtsleiterin Sigrid Bleile. Wirklich schlimme Mängel seien zum Glück noch nicht festgestellt worden.

Und auch die Technik der Räumfahrzeuge wurde gestern witterungsbedingt umgerüstet. In Groß Börnecke montierten Mitarbeiter des Bauhofes das im letzten Jahr neu angeschaffte Schnee-Schiebeschild vom Multi-Car ab. Auch das kleinere Schild vom Traktor wird vorerst nicht benötigt. Die Arbeit der Männer konzentriert sich nun auf das Sauberhalten von Gehwegen und Plätzen. Vor dem Dorfgemeinschaftshaus rückten sie dem Schmutz gestern mit Kehrmaschine, Schaufel und Hänger zu Leibe.

Im Ortsteil Cochstedt wurden derweil Äste eingesammelt. Abgefallener Windbruch werde zusammengetragen, hieß es aus dem Bau- und Ordnungsamt der Stadt.

Auf die Hochwasserlage an der Bode in Gänsefurth angesprochen, sieht Sigrid Bleile bisher keine Gefahr. Die Überschwemmung der angrenzenden Wiesen sei bisher nicht besorgniserregend. "Sie sind als normale Auslaufwiesen gedacht. Das ist normaler Flutungsbereich", so Bleile.