Egeln/Borne (dw) Ein Mann mit Suizidabsichten hat am Sonnabend ein großes Polizeiaufgebot gefordert. Der 52-Jährige wurde von Passanten in Borne gesehen, wo er mit einem Messer und aufgeschnittenen Pulsadern auf der Straße lief. Eine Frau bemerkte das und informierte sofort die Polizei. Der Mann sei ihren Angaben zufolge dann mit seiner Schwalbe über einen nahegelegenen Feldweg in Richtung der Egeln/Unseburg gefahren. Die Polizei begann sofort mit der Suche und setzte dabei auch den Polizeihubschrauber ein. "Im Zuge der polizeilichen Maßnahmen wurde dann auch bekannt, dass es sich bei der gesuchten Person um einen 52-jährigen aus Egeln handeln soll", sagt Steve Szegedi vom Polizeirevier Salzland in bernburg. Durch Einsatzkräfte wurde die Anschrift des Gesuchten angefahren und der 52-jährige zunächst nicht angetroffen. Bei einem späteren erneuten Aufsuchen der Wohnanschrift gegen 18.05 Uhr konnte dann der Mann glücklicherweise lebend in der Wohnung festgestellt werden. Nach erster ärztlicher Begutachtung wies er Schnittverletzungen am Handgelenk auf. Steve Szegedi: "Lebensgefahr bestand jedoch nicht." Aufgrund seines labilen seelischen Zustandes sowie seiner mehrfach zum Ausdruck gebrachten Suizidabsichten wurde der Mann über den Bereitschaftsdienst des Salzlandkreises im Zusammenwirken mit dem eingesetzten Notarzt in die Landesklinik für Psychiatrie nach Bernburg eingewiesen.