Von René Kiel

Staßfurt l In Sorge um die Sicherheit und die Zukunft der städtischen Sportstätten und ihrer Nutzer haben die Fraktionschefs der FDP/offene Liste und der SPD, Johann Hauser und Michael Hauschild, sowie der stellvertretende Fraktionschef der Linken/offene Liste, Ralf-Peter Schmidt, die Aufnahme eines zusätzlichen Tagesordnungspunktes zur nächsten Stadtratssitzung am 27. März beantragt.

Damit soll Staßfurts Oberbürgermeister René Zok (parteilos) gebeten werden, zur Situation in den Sportstätten der Stadt Staßfurt und im Besonderen auf dem Gebiet der ehemaligen Gemeinde Förderstedt öffentlich Stellung zu nehmen.

"Es wird erwartet, dass verlässliche Aussagen zur Sicherheit, Nutzbarkeit und Einhaltung der gesetzlichen Vorschriften getroffen werden", heißt es in dem Antrag.

Zudem erhoffe man sich Klarheit durch das Stadtoberhaupt, wer für die Sicherheitsmängel in Förderstedt verantwortlich zeichne und wie perspektivisch und kurzfristig Schul- und Vereinssport sicherzustellen seien.

Parallel dazu wünschen sich die Fraktionschefs, dass der Oberbürgermeister darstellt, wie die gesetzlichen Standards der Hallen- und Sicherheitsüberwachung organisatorisch und inhaltlich gewährleistet sind.

"Eine dann weiterführende Vertiefung der Thematik wird im zuständigen Fachausschuss angeregt", heißt es in dem fraktionsübergreifenden Antrag.

Durch den Aufprall eines Fußballs hatte sich während eines Hallenturniers am 18. Januar in der Sporthalle Förderstedt eine Sprossenwand aus der Ruhestellung gelöst und ist aus einer Höhe von etwa drei Meter unkontrolliert auf eine Bank gestürzt, welche sich darunter befand. Dadurch wurden drei der Kinder im Alter von 6 bis 10 Jahren, die auf der Bank saßen, leicht verletzt. Sie erlitten eine leichte Gehirnerschütterung und Prellungen. Sie wurden für eine Nacht zur Beobachtung in die Schönebecker Klinik gebracht.