Persönliche Erfahrungen ehemaliger Gymnasiasten helfen Studenten in spé bei der schwierigen Frage der Studienwahl. Das ist Tradition am Dr.-Frank-Gymnasium in Staßfurt. Ebenso wertvoll bei der Richtungsfindung sind aber auch Fachmessen, wofür das Institut für Talent-Entwicklung Dessau-Roßlau sogar Gesprächstermine mit Unis und Firmen organisiert.

Staßfurt l Architektur oder Biotechnologie? Medizin oder Pferdewirtschaft? Es gibt unendlich viele Studienmöglichkeiten. Julia Maiwald (11. Klasse) weiß, dass sie mal in Richtung Wirtschaft studieren will. Sie weiß aber auch, dass es da wiederum zahlreiche verschiedene Möglichkeiten gibt. Sie ist froh über die Orientierungshilfe, die ihr die Messe "vocatium" bietet und wird die Veranstaltung nun schon zum zweiten Mal besuchen. Ihre Altersgenossin Jasmin Müller hat sich unterdessen auch schon bei einem "Schnupper-Studientag" in Magdeburg umgeschaut.

"Es gibt viele Info-Möglich- keiten", meint Gordon Schmidt, der sein Abi 2005 am Dr.-Frank-Gymnasium ablegte und heute Doktorant am Institut für experimentelle/angewandte Physik an der Uni Magdeburg ist, "Man muss aber auch mal hinter die Fassaden der Unis gucken. Wie ist die finanzielle Situation der Uni, wie die Unterbringungsmöglichkeiten - selbst, was für Hobbys möglich sind am Standort." Der Ehemalige fand unter anderem bei Benjamin Hilprecht Gehör im persönlichen Gespräch. Derartige gab es neben Vorträgen sehr viele bei der gestrigen Studienbörse am Dr.-Frank-Gymnasium. Die Börse wussten Lisa Hartmann und Julia Schneider "damals" schon zu schätzen. Und die heutigen Ehemaligen sehen nunmehr noch positive Neben-Effekte: Die Lehramt-Studentinnen finden in ihren Vorträgen praktische Übung, zudem ein "schönes Wiedersehen" mit ihrem Gymnasium.

 

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