Jetzt aber ran an die Spielgeräte! Lange haben die Kinder aus Förderstedt gewartet. Am Montag wurde endlich der Spielplatz am Klei wieder eröffnet - mit frischem Kiesuntergrund und nagelneuen Spielgeräten.

Förderstedt l Am Montagvormittag herrschte "Am Klei" in Förderstedt emsiges Treiben. Oberbürgermeister René Zok, Ortsbürgermeister Peter Rotter und sein Stellvertreter Hans- Jürgen Lärz, Vertreter des Fachdienstes Bauen und Sanieren und des Stadtpflegebetriebes waren gekommen und übergaben den in den letzten fünf Wochen neu angelegten Spielplatz den vielen Kindern, die schon ganz hibbelig in der ersten Reihe standen und die Geräte endlich stürmen wollten. Aus der Kita "Benjamin Blümchen" und den Klassen 1a und 1b der Grundschule waren die jungen Förderstedter zur feierlichen Einweihung gekommen.

"Mindestens 300 Kinder haben allen Grund zur Freude. Auch junge Eltern können sich freuen. Auf den Bänken im Schatten der Bäume werden sie ihren Kleinen beim Spielen im Sandkasten zuschauen können. Und auch die Älteren haben einen zentralen Treffpunkt", begann Oberbürgermeister René Zok in seiner Eröffnungsrede.

Da der alte Spielplatz 2013 gesperrt werden musste, weil die Spielgeräte die TÜV-Prüfung nicht mehr bestanden hatten, hatte Sylvia Fischbeck von der Stadtverwaltung ein Konzept entwickelt, das allen Altersklassen gerecht wird. Der in der Mitte durch einen Schatten spendenden Baum geteilte Platz gliedert sich in vier Bereiche für unterschiedliche Altersgruppen auf (Volksstimme berichtete).

Am 7. März begann der Stadtpflegebetrieb mit den Arbeiten. René Zok gab einige Daten und Fakten bekannt: 480 Kubikmeter Erde wurden ausgekoffert und 150 Kubikmeter für den Unterbau verarbeitet. 160 Kubikmeter Fallschutzkies, 60 Kubikmeter Erde, 50 Kubikmeter Spielsand wurden aufgebracht und 260 Quadratmeter gepflastert. Die Spielgeräte lieferte eine schwedische Firma. Die Gesamtkosten liegen bei 30000 Euro.

Zok sagte auch: Als nächste Maßnahmen sind der Spielplatz in Atzendorf und der Spielplatz in Rathmannsdorf, welcher im Herbst fertig sein soll, geplant.

Als die Rede des Oberbürgermeisters vorbei war, gaben die Kinder noch einige Lieder zum Besten. Es wurde von Zehn bis Null gezählt und dann gab es kein Halten mehr: Die Kinder durften endlich die Spielgeräte stürmen.

 

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