Güsten l Die Kleinstadt Güsten war am vergangenen Sonnabend das Mekka der Kaninchenzüchter, denn im dortigen "Bürgerhaus" zogen knapp 60 Delegierte aus ganz Sachsen-Anhakt auf einer Jahreshauptversammlung Bilanz.

"Geld wurde an betroffene Vereine und Züchterfamilien übergeben, um so ein wenig Verbundenheit zum Ausdruck zu bringen."

"Züchterisch begann das Jahr 2013 aufgrund des langen Winters verhalten. Viele Züchter klagten über späte Würfe oder Häsinnen, die nicht tragend werden wollten", rief der Landesvorsitzende Mike Hennings noch einmal ins Gedächtnis. In seinem Rückblick vergaß er auch die Jahrhundertflut und die damit verbundenen Belastungen für die Zuchtfreunde nicht.

Nicht ohne Stolz verwies Hennings auf eine Spendenaktion des Verbandes, bei der insgesamt 1250 Euro zusammen kamen. "Das Geld wurde Anfang August an betroffene Vereine und Züchterfamilien übergeben, um so ein wenig unsere Verbundenheit zum Ausdruck zu bringen", so der Landeschef. Für die Zukunft wünscht er sich, dass in solchen Ausnahmesituationen dort, wo zwischen der Vereins- und Kreisverbandsebene keine Kommunikation stattgefunden hat, mehr miteinander gesprochen wird. Dadurch sei auch deutlich geworden, dass die Fusion von Kreisverbänden nur dann funktioniere, wenn sich alle Beteiligten ihrer Rolle und Verantwortung bewusst seien, sagte Hennings. Kreisverbände mit mehr als 20 Vereinen können nur bei entsprechender Führung und Einbeziehung der Vereinsvorstände und Mitglieder funktionieren.

Bernhard Schunke vom Landwirtschaftsministerium überbrachte den Züchtern die Grüße von Minister Hermann-Onko Aeikens (CDU) und würdigte die Kaninchenzucht. Besonders Kindern und Jugendlichen werde dadurch ein artgerechter Umgang mit Tieren vermittelt, machte er deutlich..