Heute wird die Baustelle in Brumby eingerichtet, morgen beginnen die Bauarbeiten. Neben einem neuen Gehweg soll das Regenwasserproblem gelöst werden. Die zwei geplanten Wehre im Graben aber fallen weg.

Brumby l Heute wird eine Wanderbaustelle in der Üllnitzer Straße in Brumby eingerichtet. Darüber wurden Anwohner in einem Brief der Baufirma informiert. Auch Wolfgang Waschk von der Verwaltung bestätigt dies: "Am Freitag beginnen die Bauarbeiten."

Mit der Wanderbaustelle werden die Bauarbeiter Stück für Stück den nördlichen Gehweg von Zenser Weg bis Kleine Straße sanieren, auch ein neues Buswartehäuschen soll kommen. "Die Bauarbeiten werden mindestens bis Ende Juni andauern", sagt Waschk. Während der Gehweg logischerweise nicht mehr benutzt werden kann, wird der Straßenverkehr nicht beeinträchtigt.

Neben dem neuen Gehweg wird nun auch das Problem mit dem Regenwasser angegangen, dass nach Starkregen hier einen Meter hoch steht. Anwohner Karl-Heinz Gauditz erklärt der Volksstimme auch, dass der tiefste Punkt der Straße, wo sich das Wasser ansammelt, und der Einlauf zum Röthegraben seit der baulichen Veränderung der Straße in der Vergangenheit nicht mehr auf einer Höhe liegen. "Der tiefste Punkt ist jetzt in Höhe des Trafohäuschens, etwas weiter hinten. Hier stand das Wasser mehrmals. Die Mauer dort ist beschädigt", sagt Gauditz. Durch einen Durchlass sprudelt das Wasser außerdem direkt in den Park, wo es schon eine tiefe Kuhle ausgespült hat. Von den Häusern der Anwohner ganz zu schweigen: Christine Arlt könnte immer noch aus der Haut fahren, wenn sie an die Autofahrer denkt, die durch den "See" auf der Straße rasen. "Bis hoch zur Laterne und unserem Dach spritzt es. Sie halten einfach drauf. Früher sind sie sogar über unseren Gehweg gebrettert, als wir unser Beet noch nicht hatten", berichtet die Brumbyerin, deren Haus direkt an der Senke steht.

Mit den Bauarbeiten sollen der tiefste Punkt der Straße und der Röthegraben direkt über eine Furt verbunden werden. Der Bord des Gehwegs wird abgesenkt. Damit läuft das Wasser von der Straße direkt über den Gehweg in den Röthegraben. "Das schafft der Graben. Probleme wird es hier nicht geben", meint Anwohner Gauditz.

Einzig die zwei als Staustufen geplanten Wehre im Röthegraben werden doch nicht gebaut. Sie sollten ursprünglich das Grundstück hinter am Zenser Weg schützen. Laut Verwaltung sei aber sowieso nicht mit einer Überflutung zu rechnen. "Außerdem hatte der Unterhaltungsverband Auflagen für die Wehre gefordert, die einfach zu viel waren", so Waschk. Die Wehre sind ersatzlos gestrichen.

 

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