Hohenerxleben l Schon wenige Tage nach Baubeginn ist abzusehen, dass der geplante Fertigstellungstermin für den Ausbau der Friedensallee Hohenerxleben nicht einzuhalten ist. "Die Trinkwasser-und Elektroleitungen waren ursprünglich nicht im Projekt vorgesehen", erklärt Herbert Busch, Chef des ausführenden Baubetriebs. Das ziehe auch neue Hausanschlüsse nach sich. Busch rechnet nach aktuellem Stand mit drei Wochen Verzögerung, legt sich aber nicht fest, ob im September der letzte Betonstein gelegt sein wird. Bei solchen Tiefbauarbeiten erlebe man immer wieder Überraschungen, so der 59-Jährige, der übrigens vor fast genau 20 Jahren mit der Firma vom Schacht Leopoldshall III (Bleicherdewerk Staßfurt) nach Hohenerxleben gezogen ist, nachdem das Gelände dort wegen drohender Bergrutschgefahr gesperrt werden musste.

Bei den Straßenbauarbeiten in der Friedensallee sind auch Umverlegungen vorhandener Leitungen an der Tagesordnung. Die Anlieger-Familie Klein hat übrigens auf Grund der Bauarbeiten schon ihr traditionelles Mai-Schlachtefest verschoben. Der Hausschlachteverkauf läuft aber weiter.

Behinderungen A-14-Anschluss

Unweit von Hohenerxleben müssen sich auch Nutzer der Landesstraße 73 im Bereich der A-14-Anschlussstelle Staßfurt weiterhin auf Behinderungen einstellen. So gibt es bis voraussichtlich 22. Mai Einrichtungsverkehr in Richtung Neugattersleben. Die A-14-Auf- und Abfahrt Richtung Schönebeck ist laut Plan bis 25. April voll gesperrt.