Warmsdorf (jsg). Das erste Skatturnier des neuen Jahres fand mit einer recht guten Beteiligung in der Warmsdorfer Landgaststätte statt. Neben einigen neuen Teilnehmern sind die meisten Skatfreunde schon seit Jahren bei diesem sowie auch bei anderen regionalen und überregionalen Turnieren dabei.

Otto Balke aus Neundorf hatte bereits als Jugendlicher zugeschaut, wenn der Vater mit Freunden seinen Skat "kloppte". Doch später im Berufsleben als Lokführer blieb dafür wenig Zeit, die er jetzt aber als Rentner hat. Der Staßfurter Erich Borchert hatte 1954 bei der Marine das Spiel mit den 52 Karten erlernt. "Anfangs habe ich viel Lehrgeld zahlen müssen", meinte er verschmitzt. Doch das hat sich dann schnell geändert, denn er erreichte schon viele gute Platzierungen.

Doch der ganz große Wurf gelang ihm wie auch Klaus Simon aus Hohenerxleben, der schon über fünfzig Jahre seinem Hobby Skat frönt, bei Teilnahmen an hoch dotierten Turnieren zu DDR-Zeiten, wie zum Beispiel in Zwickau und dem damaligen Karl-Marx-Stadt, jedoch nicht. "Sicher steht der Spaß an der Freude des Kartenspiels in solch einer guten Gemeinschaft im Vordergrund", schätzte Achim Rücker aus Staßfurt ein. Natürlich möchte man dabei möglichst viele Spiele gewinnen, fügte er an.

Aber das Kartenglück war ihm diesmal nicht ganz so hold, denn den Tagessieg sicherte sich Peter Kühn. Der Staßfurter entschied beide Serien durch eine Vielzahl an Spielen für sich und verwies damit Erich Borchert souverän auf den zweiten Rang. Dritter wurde Helmut Gresch aus Löderburg.

Die Skatfreunde bedanken sich bei Silke von Kalnassy und ihrem Team für die wie immer sehr gute Betreuung. Das nächste Turnier findet am Sonntag, dem 16. Januar, ab zehn Uhr in der Güstener Stadiongaststätte statt.