Staßfurt l Vereinschef Ronald Teßmer und seine Mitstreiter konnten gestern am See bis zu 4000 Besucher aus Staßfurt sowie aus der Umgebung begrüßen. "Das ist eine sehr gute Resonanz", sagte Teßmer. Hinzu komme das schöne Ambiente des vor Jahren im Rahmen der Internationalen Bauausstellung (IBA) geschaffenen Stadtsees. Auch das Wetter spielte anfangs mit bis dann am Nachmittag Regenwolken aufzogen und die Stimmung etwas eintrüben ließen.

Unabhängig davon erklärten die Veranstalter, dass das Kirschblütenfest, das das Altstadtfest rund um den Prinzenberg ablöste, zu einer guten Tradition im Staßfurter Veranstaltungsgeschehen werden soll.

Gelände am Stadtsee wird gut angenommen

Auch Staßfurts Oberbürgermeister René Zok (parteilos) äußerte sich in seiner Rede erfreut darüber, dass mit dieser Feier das Gelände am Stadtsee einen neuen Impuls erhält. Die damaligen Akteure, die die Umgestaltung der Stadtmitte bis 2010 mit vielen Ideen vorangetrieben hätten, würden sich darüber freuen, dass das Areal von den Bürgern angenommen werde. Zok dankte dem Gewerbeverein, den zahlreichen Händlern und allen anderen Akteuren für ihren Einsatz.

Mit Blick auf den Superwahlsonntag, den 25. Mai, appellierte das Stadtoberhaupt, schon jetzt an alle Bürger, von ihrem Wahlrecht aktiv Gebrauch zu machen.

Die Vertreter der im Stadtrat vertretenen Parteien nutzten am Donnerstag mit Ständen die Gelegenheit, mit den Wählern persönlich ins Gespräch zu kommen und ihre Programme unters Volk zu bringen.

Höhepunkt: Motorrad überquert Stadtsee auf Drahtseil

Daneben lockten zahlreiche Buden mit Speisen und Getränke, Obst und Gemüse, Pflanzen für den Garten, Tonträgern, Spielzeug und vielem anderen mehr. Darüber hinaus hatten die Besucher die Möglichkeit, sich über die Dienstleistungen von Banken und Energieversorgern zu informieren.

Genauso abwechslungsreich war auch das kulturelle Rahmenprogramm. Einer der Höhepunkte war die erste Überquerung des Stadtsees mit einem Motorrad auf einem 30 Meter hohen Drahtseil. Dass, was der Potsdamer Dean Schmidt auf seiner Maschine bot, ließ manchem vor Schreck den Atem anhalten. Zum Glück klappten alle seiner waghalsigen Vorführungen problemlos.

<6>Ebenso stark umjubelt von den Besuchern war Deutschlands Andrea-Berg-Double Nummer 1, Maria Thalbach. Sie erinnerte sich noch gut an ihren letzten Besuch in Staßfurt, bei dem die Sonne brannte, und nahm ihre zahlreichen Fans mit auf eine musikalische Reise. Dabei durften auch solchen alten Andrea-Berg-Hits wie "Kilimandscharo" nicht fehlen.

   

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