Hohenerxleben (fro) "Zwei Straßenbaumaßnahmen - das kann nicht jeder Ort von sich behaupten", begann Ortsbürgermeister Sven Wagner vor der versammelten Mannschaft des fünfköpfigen Ortschaftsrats. Eine Regressleistung sei auf Grund eines Gerichtsurteils mittlerweile abgeschlossen. Hierzu wurde die Fahrbahn über dem Abwasserkanal in der Rathmannsdorfer Straße auf Niveau gebracht. Wagner zeigte sich zuversichtlich, dass auch die letzten Meter in der Nebenstraße (Thomas-Müntzer-Straße) noch mit einer vernünftigen Schicht abgedeckt werden. Die zweite (erfreuliche) Straßenbaumaßnahme nannte der Ortsbürgermeister mit dem Ausbau der Friedensallee Teil II, wenn damit auch momentan Einschnitte bei der Zufahrt zur Hausschlachterei und zum Schloss zu verzeichnen seien. Ziel sei es noch, das ehemalige "Wächterhäuschen" im Zuge des Kreisverkehrsbaus abzureißen.Siegfried Klein (CDU) beschrieb die Situation als eine Katastrophe für die Anlieger, auch wenn man sich mit der Baufirma arrangiere. Noch viel schlimmer sei aber, dass man es nicht geschafft habe, "Nägel mit Köpfen" zu machen. Sprich: Den Aushub vom Straßenbau für die Aufschüttung eines Dammes über die einstige Kanonenbahn zu verwenden. "Stattdessen wird das alte Material auf die Deponie gebracht. Traurig, dass für dieses kleine Stück keine Einigung erzielt wurde." Auch Sven Wagner bezweifelte, ob die Bemühungen der Verwaltung bezüglich des Kaufs der Grundstücke "so intensiv laufen, wie wir uns das wünschen".