Tarthun/Unseburg. Erst der harte Winter mit glatten Straßen und Schneemassen, jetzt das Hochwasser. Die Gemeindearbeiter und Geringfügigbeschäftigten hatten in den letzten Wochen alle Hände voll zu tun. "Ich möchte mich auf diesem Wege einmal für den hervorragenden Winterdienst in den Orten Unseburg und Tarthun bedanken und den Einsatz der Gemeindearbeiter und deren Helfer loben", sagt Peter Fries, Bürgermeister der Gemeinde Bördeaue. Bis zu 100 Überstunden in einem Monat seien während des Winters angefallen. "Zwölf- Stunden-Schichten waren Gang und Gebe. Frank Ulze in Unseburg und Eckart Endrulat in Tarthun haben zusammen mit den zusätzlichen Kräften wirklich viel geleistet", erklärt der Bürgermeister weiter.

Ein Dankeschön richtet Peter Fries auch an die Firma STU Unseburg und an van der Felde in Tarthun. "Mit schwerem Gerät haben sie uns bei der Bewältigung der Schneemassen geholfen. Und, ich habe bis heute dafür keine Rechnung bekommen", freut sich der Bürgermeister.

Kaum waren jedoch Schnee und Eis verschwunden, hält das Hochwasser die Gemeinden in der Egelner Mulde in Atem. "Die Gemeindearbeiter helfen, wo sie können. Mehrmals am Tag fahren sie die Stellen an, die zu Problemen werden können. Auch jetzt fallen wieder zahlreiche Überstunden an", erklärt Peter Fries.