Hecklingen (rki) Der Wasser- und Abwasserzweckverband (WAZV) "Bode-Wipper" Staßfurt überprüft seit April sein Kataster im Bereich der Niederschlagswasserbeseitigung."Dabei handelt es sich um ein Gemeinschaftsvorhaben des Verbandes und der Stadt Hecklingen", sagte WAZV-Geschäftsführer Andreas Beyer der Staßfurter Volksstimme. "Der Verband ist allein nicht in der Lage, diese Aufgabe durchzuführen", sagte Hecklingens Bürgermeister Hans-Rüdiger Kosche (CDU). Er ist der Meinung, wer Regenwasser in das Kanalnetz einleitet und wenn es auch erst noch über den Gehweg in die Gosse läuft, muss eine Niederschlagswassergebühr an den Verband bezahlen. Deshalb habe sich die Kommune bereit erklärt, die Aktion zu unterstützen und einen Mitarbeiter mit dieser wichtigen Aufgabe ein halbes Jahr lang zu betrauen. Er fotografiert und dokumentiert die Anlagen. "Die anfallenden Personal- und Sachkosten werden geteilt", sagte Beyer und fügte hinzu: "Der Mitarbeiter kann sich ausweisen." Momentan finde die Überprüfung des Ortsteiles Schneidlingen statt, anschließend kommen Groß Börnecke und Hecklingen an die Reihe. Der Abschluss sei bis zirka September geplant. Die Aktion erfolge in Absprache mit der Bürgerinitiative "Bezahlbares Abwasser", sagte Beyer. In diesem Zusammenhang stellte er klar, dass diese Überprüfung keine Vorbereitung des befürchteten Anschluss-und Benutzungszwangs für Niederschlagswasser ist.Kosche bittet die Bürger diese Maßnahme nicht zu behindern und appellierte an die Grundstücksbesitzer in der Ascherslebener Straße in Hecklingen sich Gedanken zu machen, wo das Niederschlagswasser nach dem geplanten grundhaften Ausbau der Straße sowie der Nebenanlagen hin soll.