Überwältigt von der Größe waren nicht nur "Güst`ner Spatzen", als sie am gestrigen Freitag beim Richtfest ihr künftiges Haus betraten. Im Atrium der neuen Kindertagesstätte nahmen sie schonmal Platz und staunten.

Güsten l "Das ist kein Vergleich zum alten Bau", stellt auch Petra Döhner fest. Die Leiterin der Kindertagesstätte lobt vor allem: "Viel Licht, viel Luft, großzügige Räume. Und kurze Wege zwischen Gruppenraum und Sanitärbereich gleich nebenan." Sechs davon wird das Haus insgesamt einmal umfassen - vier für die Kita, zwei für die Krippe. Dazu noch sechs pädagogische Nutzflächen, die allen Altersklassen zur Verfügung stehen werden.

Es ist gewaltig Platz auf 1800 Quadratmetern, die das zweistöckige Haus insgesamt hergibt. Platz für 180 Kinder - maximal. Kern- und Schmuckstück soll das erwähnte Atrium werden, wo die "Spatzen" gestern gleichmal auf der Sitztreppe Platz nahmen. Das Treppenhaus mit seinen Seitenbereichen ist so großzügig gestaltet, dass auch Mahlzeiten hier gemeinsam eingenommen werden können. Auch als Bühne kann das Atrium dienen. Auf "Theater" freut sich Svenja schon am meisten. Das verkniffen sich übrigens Bürgermeister Helmut Zander und Verbandsgemeinde-Bürgermeister Steffen Globig gestern. Immerhin haben beide einen gewissen Anteil, das Vier-Millionen-Euro-Projekt - 2,4 Millionen kommen aus dem Stark-III-Programm - soweit gebracht zu haben.

Außer dem Schul- und Kitaausschussvorsitzenden Siegfried Westphal (Alsleben) fanden nur Mitglieder des Verbandsgemeinderats aus der Stadt Güsten den Weg zum Richtfest ...

Beim Richtschmaus neben den Bauarbeitern fand es Leonie jedenfalls "traurig, dass ich den neuen Hort hier nicht mehr erlebe". Die Achtjährige zieht in den Sommerferien nach Schönebeck um. "Ich werde aber Mama fragen, ob ich den Hort mal besuchen kann."

 

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