Staßfurt (rki) Das vorläufige amtliche Endergebnis der Stadtratswahl stand erst in den frühen Montagmorgenstunden fest. Es brachte einige Veränderungen mit sich und das schon deshalb, weil sich die Zahl der Mandate aufgrund des Einwohnerschwundes von 40 auf 36 reduzierte.Die Christdemokraten bleiben nach Auszählung aller Stimmen mit einem Ergebnis von 32,8 Prozent und 12 Mandaten die stärkste politische Kraft. Vor fünf Jahren lag die CDU bei 33,5 Prozent, wodurch sie 13 Sitze bekam.Auf Platz zwei bleiben die Linken mit 30,93 Prozent und elf Mandaten. Sie konnten sich damit im Vergleich zu 2009 verbessern, wo sie 26,3 Prozent errangen und ebenfalls elf Mandate bekamen. Auf den dritten Platz kommen dieses Mal die Sozialdemokraten mit 11,65 Prozent und vier Sitzen. 2009 waren es 13,0 Prozent und fünf Sitze. Die SPD konnte damit die FDP überholen, die um 4,87 Prozent auf 8,38 Prozent absackte und somit nur noch über drei Mandate verfügt. Vor fünf Jahren konnten die Liberalen noch 13,3 Prozent und fünf Mandate vorweisen. Leichte Verluste musste die Unabhängige Wählergemeinschaft "Salzland" hinnehmen. Ihr Stimmenanteil reduzierte sich um 0,31 Prozent auf 3,91 Prozent. Sie bekommt im neuen Rat zwei Sitze, bislang hatte sie durch den Zusammenschluss mit der Wählergemeinschaft Brumby drei Mandate, war am Ende aber zerfallen. Zu den Gewinnern gehört auch die Unabhängige Bürgervertretung Staßfurt (UBvS). Sie konnte 2,4 Prozent hinzulegen, landete damit auf 6,56 Prozent und verbucht zwei Sitze. Durch Überläufer aus der CDU-Fraktion waren es bislang vier. Neu im Stadtrat wird die Alternative für Deutschland (AfD) sein. Sie holte aus dem Stand heraus 3,23 Prozent der Stimmen und bekommt dafür einen Sitz.