Tarthun l Drei tolle Tage liegen hinter dem Ortsteil Tarthun und seinen Einwohnern. Und man hatte durchaus den Eindruck, dass so gut wie alle auch auf den Beinen waren. Das Wöhlfest, dessen Ursprünge wohl bis in das 13. Jahrhundert zurück reichen, lockte zudem Besucher aus der gesamten Egelner Mulde.

Bürgermeister Peter Fries zeigte sich dann auch zufrieden mit dem Festwochenende, lobte das Engagement. "Alle Vereine im Ort machen mit ,und jeder bringt seine Ideen mit ein." Selbst die Unternehmen waren im Boot und unterstützen das Fest sowohl finanziell als auch materiell.

Als Beispiel nannte er das schöne Höhenfeuerwerk, das am Sonnabend in den Nachthimmel über der Bördeaue aufstieg und von einer einheimischen Firma gestaltet und gesponsort wurde. Davor und auch danach wurde ausgiebig geschwooft, und so klang das Fest in lauer Nacht gemütlich aus.

An den Tagen davor konnten sich die Besucher die Höhepunkte quasi aussuchen. So zog es die Pferdefreunde zum Ringreiten (Volksstimme berichtete), während für andere der Rummel gegenüber der Begegnungsstätte mit seinen Fahrgeschäften und Buden lockte.

Unangefochtener Publikumsmagnet war jedoch auch in diesem Jahr das Tauziehen um den stärksten Ortsteil der Verbandsgemeinde Egelner Mulde. Vier Männer- und drei Frauenteams traten unter den frenetischen Anfeuerungssrufen ihrer Fans gegeneinander an. Am Ende mussten die Herren von Tarthun 1 den von der Volksstimme gestifteten Wanderpokal an die Nachbarn aus Egeln abgeben. Bei den Frauen behielten die Gastgeber aber die Oberhand. Teilnahmeurkunden gab es für jeden, und die Ehre, bei einem solchen Wettkampf mitzumachen, vergeht eh nicht.

Der Sonnabend gehörte dem Hundesportverein (HSV) Tarthun, der zum 14. Mal sein Hunderennen veranstaltete. In zwei Klassen (bis zu 45 Zentimetern Schulterhöhe und darüber) ging es um das schnellste Tempo auf der rund 50 Meter langen Strecke. Spannend war das auf jeden Fall, oft aber auch ziemlich lustig, was die staunenden Zaungäste mit vielen "Oh"s und "Ah"s bedachten. Dies nahm beim anschließenden Parcours sogar noch zu. Slalom, Hürden und Tunnel waren für die Tiere zu bewältigen, und manch Hündchen nahm die Hürde dann auch nur mit zwei Händen Unterstützung.

Am Abend lockte schließlich der Fackelumzug die Kinder und Jugendlichen, die angeführt durch den Spielmannszug und unterstützt durch die freiwillige Feuerwehr durch das Dorf zogen.

Am Ende zeigte sich Bürgermeister Fries von der Resonanz des Festes mehr als begeistert. Einen großen Anteil daran haben neben den vielen Beteiligten mit Sicherheit Organisator Markus Evert und Initiator Henk Bronsvoort.

Mehr Bilder zum Fest gibt im Internet: www.volksstimme.de/Stassfurt, weiter zu "Bilder aus Staßfurt". Bilder und Videos des Veranstalters unter http://goo.gl/laab7y

   

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