Güsten l Der Wandertag in der Kita Güst`ner Spatzen ist immer ein Erlebnis. Schon zum vierten Mal fand die Aktion am Montag statt, die Teilnehmerzahl wächst von Jahr zu Jahr. Eltern, Onkel und Tanten und Großeltern sind dabei immer gern gesehen. Sie und alle Kita-Kinder eroberten dabei die Stadt Güsten und widmeten sich einem speziellen Thema.

Das Thema in diesem Jahr? "Natur erleben mit allen Sinnen. Die Natur hören, schmecken, fühlen, riechen", sagte die Kita-Leiterin Petra Döhner vor den vielen Gästen, die in der Kita auf den Startschuss zur großen Wanderung warteten.

Die Erzieherinnen und einige Eltern hatten sich einen Parcours durch die ganze Stadt ausgedacht, der den Kinder die Natur näher bringen sollte. Dazu gesellte sich Gisela Rieland, eine Naturpädagogin.

Drei große Gruppen zogen los in Richtung Stadt. Der erste Halt war wie im vergangenen Jahr zum Märchentag an der kleinen Wiese, nicht weit von der Kita. Gisela Rieland zeigte den Kindern die "Tastkiste". Daraus holte sie viele Gegenstände hervor. "Was ist das?" Jedes Mal wussten die Kinder Bescheid und riefen "eine Nuss" oder "eine Kastanie".

Doch dann wurde es schwieriger. Diego und die anderen Kinder sollten nun mit verbundenen Augen erraten, was sie in die Hand bekamen. "Hmm, eine Feder", sagte der junge Mann.

Die Wanderung führte die Kinder zu einem Parcours, wo sie Düfte der Natur nur mit der Nase erkennen mussten. Am Teich errieten sie die Tiere an ihrer Stimme: der quakende Forsch, der klappernde Storch. Ob die Enten Brot fressen, probierten sie, indem sie ihnen welches hinwarfen. An noch einer Station ahmten sie die Tiere, und wie sie sich bewegen, nach. Den Abschluss bildete wie immer eine schöne Kindergeschichte.