Groß Börnecke l Lust auf`s Landleben hat das Hoffest in Groß Börnecke am Wochenende in viele Richtungen versprüht. Kremserrundfahrten durch den Ort starteten am laufenden Band. Vom Wirtschaftshof aus konnten die Besucher außerdem Feldrundfahrten unternehmen. Dabei hatten sie die bewirtschafteten Flächen der Agrargenossenschaft im Blick. Wieder beim Hoffest angelangt, gab es für Groß und Klein allerhand zu erleben.

Viele Verbände und Vereine stellten sich vor. Vom Bauernverband "Börde" über die Landfrauen des Ortsverbandes Schneidlingen und den Jagdverein "Bördequelle" aus Groß Börnecke bis hin zum Landschaftspflegeverband "Grüne Umwelt" und den Heimatverein Groß Börnecke - wer wollte, konnte an etlichen Ständen mit Mitgliedern ins Gespräch kommen.

Für das Auge war ebenfalls was dabei. Auf einer kleinen Schau des Rassegeflügelzuchtvereins schnatterte und gackerte es. Kinder konnten Kaninchen streicheln, kleine Ferkel beim Schlafen sehen, Pferde aus nächster Nähe beobachten oder auf dem Sattel eines Ponys Platz nehmen. Neben den süßen Tieren, bestaunten Gäste Alt- und Neutechnik der Agrargenossenschaft.

Für viele hat der Besuch des Hoffestes Tradition: "Wir kommen jedes Jahr. Die Kinder können die Tiere sehen. Gespräche mit Leuten, die wir treffen, sind schön", sagte Karsta Riese, was ihr an der Veranstaltung gefällt. Zusammen war die junge Frau mit ihrer einjährigen Tochter Franziska auf den Wirtschaftshof gekommen.

Dort suchten auch die Veranstalter gern das Gespräch mit den Leuten. "Kontaktpflege: Das Hoffest ist öffentlich. Die ganze Bevölkerung ist eingeladen", sagte der Vorstandsvorsitzende der Agrargenossenschaft Helmut Höhne. Er war am Sonnabend sichtlich zufrieden. "Das Fest wird gut angenommen", freute er sich über die vielen interessierten Besucher. Darauf angesprochen, wie groß die Fläche ist, die die Genossenschaft bewirtschaftet, erklärte Höhne, dass es sich um rund 1000 Hektar Land handelt. Die Felder befinden sich seinen Worten zufolge bei Groß Börnecke und Schneidlingen. "Die Eigentümer der Flächen verpachten das Land an uns", erklärte er und fügte hinzu, dass daher natürlich auch die Besitzer der Flächen zum Fest eingeladen sind.

Derweil spielte zünftige Musik. Die Schalmeienkapelle der Freiwilligen Feuerwehr Groß Börnecke stimmte Stücke an. Blasmusikanten aus Aschersleben sorgten gleichfalls für Stimmung. Die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Schneidlingen heizten zur gleichen Zeit ihre Gulaschkanone mit Erbsensuppe und Bockwürstchen an. Und an all jene, die lieber süße Sachen mögen, war ebenfalls gedacht. Kinder naschten an einem Bastelstand Lollis und Co. Ein Kuchenbüffet und Eis standen ebenfalls bereit.

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