Egeln l In der kommenden Woche soll der Petitionsausschuss des Magdeburger Landtages sich mit der Sammelpetition aus der Egelner Mulde zum Gymnasium befassen. Michael Stöhr hatte sich als Familienvater an den Landtag des Landes gewandt. Die Zukunft des Egelner Gymnasiums als Außenstelle des Staßfurter Gymnasiums sollte für zehn Jahre festgeschrieben werden. So hatte es der Kreistag beschlossen. Mit zwei dürren Sätzen hatte das Landesschulamt dem widersprochen. Nur ein Jahr soll das Egelner Haus als Außenstelle fungieren. Warum es die zeitliche Einschränkung gibt, teilten die Beamten des Landesschulamtes allerdings nicht mit. Stöhr vertritt die Auffassung, dass auch eine obere Landesbehörde ihre Entscheidungen dem Bürger gegenüber zu begründen habe. Die Egelner sehen dies ebenso. Mehr als 1000 Einwohner schlossen sich mit ihrer Unterschrift der Petition an. Nun erwartet Michael Stöhr, im Hauptberuf Bürgermeister der Verbandsgemeinde, eine Reaktion des Landtages.