Die Foto-Olympiade der Volksstimme in der Stadt Hecklingen macht auf ihrer letzten Station Halt in Schneidlingen. Bei dem Wettstreit wird der Ort gesucht, der die meisten Bürger im Verhältnis zur Einwohnerzahl auf das Bild bringt. Dem Gewinner winkt eine 300-Euro-Prämie. Über Schneidlingen sprach die Volksstimme mit der Ortsbürgermeisterin.

Volksstimme: Wie beurteilen Sie die Entwicklung von Schneidlingen in den zurückliegenden fünf Jahren?

Einen Schritt vor und drei zurück. Schon bei der Landesregierung existiert der ländliche Raum nicht, und das setzt sich dann fort. Nur wofür wir im "Kleinen" vor Ort selber Sorge tragen können, das ist auch sichtbar für den Bürger.Mit unserem eigenen Haushalt konnten wir in Schneidlingen einiges bewegen. Aber so ...

Was sind die Vorteile einer großen Gemeinde?

Ich erkenne für uns kleinere Kommunen keinen Vorteil in der großen Gemeinde. Nur sehe ich, jeder trage des anderen Last.

Trauern Sie der Eigenständigkeit von Schneidlingen nach?

Ja! Sehr!

Welches Alleinstellungsmerkmal hat Schneidlingen in der Stadt Hecklingen?

Ich sehe kein Alleinstellungsmerkmal. Wir sind ein Teil des Ganzen, aber das Ganze ist krank.

Was soll im Jahr 2014 in Schneidlingen umgesetzt werden?

Wir würden schon dankbar sein, wenn unsere Vorhaben laut Haushaltsplan realisiert werden.

Ein Blick in die Zukunft: Wie wird sich Schneidlingen in zehn Jahren entwickelt haben?

Keiner kann wissen, was die Zukunft bringt, auch nicht für die nächsten zehn Jahre. Wenn es so wäre, würden wir auch alle die Lottozahlen von morgen wissen. Das wär`s doch dann! Mit bestätigten Haushaltsplänen sollte man sichtbar für die einzelnen Ortsteile in folgenden Jahren vernünftig weiter arbeiten können. Und Hoffnung sollen wir immer haben, und ja nicht den Glauben verlie- ren.

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