Egeln l Einmal in der Woche versorgt der Christophorusladen in Egeln bedürftige Familien. Immer donnerstags verteilt die ehrenamtlich geführte und von der evangelischen Kirche getragene Einrichtung Lebensmittel an bedürftige Einwohner der Verbandsgemeinde.

Das bislang genutzte Haus am Breiteweg hat der seit neun Jahren betriebene Christophorusladen nun verlassen. Auf der Unterburg haben die ehrenamtlichen Helfer eine neue Heimstatt gefunden, zeigt Ute Schulze durch die Räume. Nach wochenlanger Sanierung hat der Christophorusladen nun eine moderne Unterkunft gefunden, freut sich Ute Schulze für die gesamte Mannschaft. "Die Räume sind viel größer als am alten Standort", vergleicht sie. Neben zwei Räumen gibt es noch ein Lager und eine kleine Küche.

Die Nebenkosten für Strom und Heizung soll der Laden selbst erwirtschaften, schildert sie. Einen kleinen Unkostenbeitrag müssen die Hartz-IV-Empfänger immer entrichten, wenn sie sich mit Lebensmitteln eindecken. Die kleinen Beträge sollen dazu dienen, die Nebenkosten zu begleichen. Die sieben Frauen arbeiten ehrenamtlich in der Einrichtung.

Regelmäßig besuchen sie die Supermärkte in der Stadt und erfragen Lebensmittel, die die Kaufleute ihrer Kundschaft nicht mehr anbieten wollen, weil das Haltbarkeitsdatum bald abläuft oder bereits verstrichen ist. Etwa 50 Bürger besuchen wöchentlich die Lebensmittelausgabe. Damit unterstütze der Christophorusladen mehr als 100 Bürger in der Verbandsgemeinde, schätzt Ute Schulze.

Zur Eröffnung des neuen Standortes haben sich die Frauen am Backofen engagiert. Kuchen und Torten in vielfältiger Ausführung haben sie zur Eröffnung mitgebracht. Viele Bürger nutzten den Tag der Egelner Mulde, um sich den neuen Standort des Christophorusladens anzusehen. Das Interesse an der Einrichtung sei groß, meinte Ute Schulze. Sie freute sich über jeden Besucher, den sie durch die Räume führen und alles beschreiben konnte.