Am Westeregelner Sportplatz veranstalteten die Jugendfeuerwehren der Egelner Mulde ein Zeltlager. Erstmals waren alle Jugendfeuerwehren bei der Veranstaltung dabei. Langeweile kam an den drei Tagen nicht auf.

Westeregeln l Mehr als 140 Kinder, Jugendliche und Betreuer verlebten in Westeregeln ein dreitägiges Zeltlager. Am Sportplatz von Westeregeln hatten die Feuerwehrleute die großen Mannschaftszelte aufgeschlagen. Ein umfangreiches und anspruchsvolles Programm hatte Verbandsgemeindejugendwart Christopher Patela mit den Jugendwarten der Ortsfeuerwehren entworfen.

Am Freitagabend startete die Veranstaltung mit sportlicher Betätigung. Während die kleineren Mädchen und Jungen die aufgebaute Hüpfburg ausgiebig testeten, konnten die größeren Kinder schon eine Runde auf einem Pferd drehen oder Fußball spielen. Nach dem Abendbrot gab es ein Lagerfeuer sowie später noch einen Kinofilm.

Der Sonnabend war für die Aus- und Weiterbildung reserviert, teilte Christopher Patela mit. Während die Kinderfeuerwehren nach Egeln zum Tag der Egelner Mulde gebracht wurden und dort einen Lauf mit mehreren Stationen absolvierten, befassten sich die Jugendfeuerwehren mit Feuerwehrthemen am Zeltlager.

Oftmals ist die Feuerwehrarbeit von Improvisationen geprägt. Mit den wenigen vorhandenen Mitteln müssen die erwachsenen Feuerwehrleute in der Lage sein, richtig zu reagieren. Darum ging es unter anderem bei der Ausbildung. Wie die vorhandenen Ausrüstungsgegenstände der Feuerwehr noch eingesetzt werden können, zeigten erfahrene Feuerwehrleute.

Beschäftigt haben sich die Jugendlichen auch mit der Grundübung. Hier lernen die angehenden Feuerwehrleute in einer Gruppe mit neun Mitgliedern das Zusammenarbeiten bei einem Löschangriff. Hier müssen sich nicht nur alle aufeinander verlassen können, sondern auch während der Übung bei der Sache sein, damit alles klappt, unterstreicht der Verbandsgemeindejugendwart.

Die touristische Erkundung verpassten die Jugendlichen ebenfalls nicht. Sie besuchten die Alte Ziegelei in Westeregeln und absolvierten auf dem mehr als fünf Kilometer langen Rückweg zahlreiche sportliche Stationen. Hier schloss sich die Disko an. Gegen 22.45 Uhr gab es dann zur Überraschung aller ein Feuerwerk über dem Anger zur Musik vom König der Löwen, freute sich Christopher Patela über die gelungene Überraschung.

   

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