Wasser aus allen Richtungen gab es beim Waldbadfest am Sonnabend in Egeln. Die Bürger ließen sich von den dunklen Wolken aber kaum beeindrucken.

Egeln l Einer Abkühlung bedurfte es am Sonnabend nicht unbedingt bei Luft-Temperaturen um die 20 Grad Celsius. Damit beim lange geplanten Waldbadfest die Besucher trotzdem ins azurblaue Wasser stiegen, hatte Schwimmmeister Sven Bolte etwas nachgeholfen. Er hatte über Nacht nicht ganz so viel Wasser ausgetauscht, wie sonst. Dadurch kletterte die Wassertemperatur auf 25 Grad Celsius. Damit war das Wasser über weite Strecken am Sonnabend wärmer als die Lufttemperatur in der durch hohe Bäume sehr geschützten Anlage.

Zahlreiche Spielgeräte sollten vor allem den Kindern der Aufenthalt in der sehr gepflegten Anlage verkürzen.

Die Freiwillige Feuerwehr Egeln zeigte mit einem Löschgruppenfahrzeug, dass sie auch im Waldbad für jede Menge Spaß sorgen kann. Eine rund 30 Meter hohe Wasserfontäne pustete die Feuerwehrleute mit einer Pumpe in den Himmel.

Die kleinen Regenschauer, die sich über dem Gelände ergossen, nahmen die rund 200 Besucher klaglos hin. Das lag offenbar an den vielen Attraktionen auf dem Gelände und im Wasser.

Rundum versorgt wurden die Badegäste außerdem, was das leibliche Wohl angeht. Einige Angebote waren außerdem für einen guten Zweck. Der Erlös soll dem Waldbad zufließen. Seit Jahren wünscht sich Sven Bolte für die Einrichtung einen Sprungturm. Bislang scheiterte der Wunsch an den zu erwartenden Kosten. Dennoch würde der Sprungturm vor allem die Jugendlichen in der Verbandsgemeinde ansprechen, meint er. Zumindest am Volleyballplatz hat die Verbandsgemeinde etwas investiert. Hier konnte der Schwimmmeister ein gut 40 Meter langes Ballfangnetz installieren. Nun müssen die Volleyballer nicht mehr in das Unterholz, freut er sich über die kleine Verbesserung in dem über 50-jährigen Freibad.

 

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