Staßfurt (rki) Der Wasser- und Abwasserzweckverband (WAZV) "Bode-Wipper" Staßfurt sowie die Stadt Staßfurt wollen alles daran setzen, dass der Anschluss der Grundstücke an der Liethe an das zentrale Kanalnetz für die Unternehmen nicht zu einer Existenzbedrohung wird. Das ist der Tenor einer Gesprächsrunde der Firmenchefs mit Staßfurts Oberbürgermeister René Zok (parteilos) und dem WAZV-Geschäftsführer Andeas Beyer, an der auch der Wirtschaftsförderer der Stadt, Christian Schüler, teilnahm.Beyer sicherte den Betroffenen zu, sich an die Kommunalaufsicht zu wenden, ob der Verband wie bei übergroßen privaten Grundstücken auch bei Gewerbeflächen eine Kappungsgrenze einführen kann. Dadurch würden die Unternehmen nur für das bebaute Areal Herstellungsbeiträge an den Verband bezahlen, nicht aber für die großen unbebauten Flächen. "Ich habe keine Lust das Gewerbe in Staßfurt platt zu machen", sagte Beyer. Er versprach den Unternehmern, dass der Verband seine Spielräume nutzen werde. Es müsse am Ende für alle passen. Wir müssen aber rechtlich auf der sicheren Seite sein. Das derzeitig gültige Kommunalabgaben-Gesetz (KAG) des Landes Sachsen-Anhalt lasse keine Kappung bei gewerblich genutzten Grundstücken zu, stellte der WAZV-Geschäftsführer klar.